Österreichs erfolgreichste Alpin-Snowboarderin tritt zurück
Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina war ihr Happy End: Sabine Payer beendet ihre höchst erfolgreiche Snowboard-Karriere.
Paukenschlag im ÖSV-Snowboard-Team: Mit Sabine Payer erklärt die erfolgreichste österreichische Alpin-Boarderin der Weltcupgeschichte ihren Rücktritt.
Die 33-jährige Kärntnerin hat die Rekordmarke von 21 Weltcupsiegen (13 im Einzel, 8 im Team) in ihrer Vita, zudem den Gewinn von zwei kleinen Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen sowie Olympia-Silber im Parallel-Riesentorlauf in Mailand/Cortina 2026.
"Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte. Ich war schon froh, dass ich bei meiner Vorgeschichte in Livigno tatsächlich am Start gestanden bin. Umso schöner war es dann, Silber zu gewinnen und die Gratulationen vieler Konkurrentinnen entgegenzunehmen, die sich mit mir mitgefreut haben. Es ist keine einfache Entscheidung, die Karriere zu beenden. Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an", erklärt Payer.
ÖSV-Team verliert "große Stütze"
Payer, deren Ehemann Alexander Payer ebenfalls Snowboarder ist, will auch weiterhin ihr Know-how in die Nachwuchsarbeit am Snowboard-Stützpunkt Simonhöhe einbringen.
"Sabine Payer war eine große Stütze unseres Teams und hat sich mehr als ein Jahrzehnt in der absoluten Weltspitze behauptet. Mit ihrer Olympia-Geschichte ist sie auch der beste Beweis dafür, dass es mit harter und konsequenter Arbeit möglich ist, Rückschläge wegzustecken. Ich gratuliere Sabine zu einer außerordentlich erfolgreichen Karriere, in der sie uns viele Glücksmomente beschert hat, und wünsche ihr für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg", so Christian Galler, der Sportliche Leiter für Snowboard Alpin und Cross im ÖSV.