"Die OP, die vor Weihnachten stattgefunden hat, trägt Früchte. Der Knochen wird endlich fest, beginnt zusammenzuwachsen", erzählt der 34-Jährige. "Speziell in den vergangenen drei Wochen sind ein paar Schritte weitergegangen."
Und wenn Max Franz "ein paar Schritte" sagt, dann kann man das auch wortwörtlich verstehen.
"Ich kann jetzt länger am Stück gehen, werde langsam belastbarer. Die Phase, bis der Schmerz kommt, ist länger geworden und die Phase, bis sich der Schmerz wieder beruhigt, ist kürzer geworden. Das ist sehr gut", sagt der Speed-Spezialist, um aber gleich zu relativieren: "Längere Spaziergänge mit den Hunden spielt es zum Beispiel noch nicht."
"Du spürst, das kann wieder was werden"
Franz' Alltag ist geprägt von Therapie und Training. "Viel andere Aktivitäten machst du nicht, weil du eh die Pausen und Regeneration brauchst. Für den Kopf ist das Training brutal anstrengend."
Tagtäglich aufs Neue Motivation für den Weg zurück in einen normalen Alltag und vielleicht auf die Ski-Piste zu finden, sei schwierig, gibt Franz zu.