"Sehr Schade": Neureuther bemängelt Olympia-Austragungsorte 2030
Der ehemalige Slalom-Spezialist übt Kritik an den weiten Wegen zwischen den Veranstaltungsorten in den französischen Alpen.
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Die Olympischen Spiele 2030 finden in den französischen Alpen statt. Bei Ex-Ski-Star Felix Neureuther löst das Kritik aus.
Er argumentiert, dass die Wege zwischen den einzelnen alpinen Wettkampforten zu lang sind. Während die Slalom-Bewerbe und der Riesentorlauf in Val d'Isère ausgetragen werden, finden die Speed-Rennen in Courchevel statt. Die Entfernung beträgt knapp zwei Auto-Stunden.
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Neureuther sieht andere Möglichkeiten
"Ich find's halt einfach sehr schade, dass in Frankreich auch wieder Olympische Spiele der weiten Wege stattfinden werden", erklärt er gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk".
Als Beispiel, wie es anders möglich wäre, nennt er die Orte Courchevel und Meribel. Dort fand 2023 die Ski-WM statt. "Deswegen denke ich, wäre es locker gegangen, dass man Männer und Frauen, die Techniker und die Speed-Fahrer zusammen an einen Ort bekommt", so der Deutsche.
Forderung nach "besseren Modellen und Stukturen"
Zudem sei es auch ein anderes Gefühl bei Olympia, wenn die Athleten so verteilt sind. Als Anhaltspunkt nennt er zudem die vergangenen Spiele in Mailand und Cortina. Sportarten sollten laut Neureuther künftig wieder mehr gebündelt werden.
"Das, was dieses Einzigartige, was Olympia so groß gemacht hat – das ist genau das, was wir brauchen", sagt der ehemalige Slalomfahrer und wünscht sich "bessere Modelle" und "bessere Strukturen".
Die Olympischen Winterspiele 2030 finden vom 1. bis 17. Februar statt.