Mit Ex-ÖSV-Läufer: Ski-Underdogs gründen neues Team
Das multinationale Team legt zusammen, um sich den Traum vom Alpinen Skiweltcup zu erfüllen.
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13 Jahre lang war "Global Racing Team" Zufluchtsort für Ski-Exoten, denen die nötigen Verbandsstrukturen fehlen, um gemeinsam Kräfte zu bündeln für den Traum vom Alpinen Skiweltcup. Mittlerweile ist das Global Racing Team jedoch Geschichte.
Das hatte auch zur Folge, dass einige Läufer vor einer ungewissen Zukunft standen. So hat beispielsweise der Belgier Sam Maes Unterschlupf im US-Team gefunden >>>
Nun hat sich jedoch ein neues multinationales Team gebildet. Wie der "skiracing.com" berichtet, wurde "Spyder Redline Alpine" ins Leben gerufen.
Sieben Skiläufer sind dem Team beigetreten, darunter auch der Tiroler Christian Borgnaes. Der 30-jährige Riesentorlauf-Spezialist startet seit 2022 für Dänemark.
Erik Read auch mit dabei
Auch der Kanadier Erik Read (35), der in seiner Karriere bereits zwei WM-Medaillen im Team (Silber 2015, Bronze 2023) gewinnen konnte, ist Teil des Teams, genauso wie dessen Landsmänner Liam Wallace (27) und Etienne Mazellier (25).
Weiters besteht das Team aus Tim Gavett (28/USA), Jimmy Krupka (28/USA) und Christian Oliveira Soevik (24/BRA).
Fokus auf technische Disziplinen
Das Team verfügt über einen Cheftrainer, zwei Assistenztrainer, zwei Serviceleute und einen Physiotherapeuten.
"Unser Ziel ist es, es für diejenigen, die bereit sind, alles für den Sport zu geben, so erschwinglich wie möglich zu gestalten", erklärt Tim Gavett gegenüber "skiracing.com". Jeder Läufer muss neben seinen normalen Ausgaben auch noch eine Team-Gebühr zahlen, um das Personal zu finanzieren.
Das Team, das seine Basis in Oberperfuss in Tirol aufschlägt, konzentriere sich hauptsächlich auf technische Disziplinen, nicht nur im Weltcup, sondern auch im Europacup und im NorAm-Cup.
Zwar hätten sich mehrere Läufer für eine Teilnahme an "Spyder Redline Alpine" interessiert, letztlich habe man sich jedoch dazu entschieden, nur Läufer aufzunehmen, die ein ähnliches Rennprogramm in der kommenden Saison forcieren.
Steven Nyman unterstützt
Über finanzielle Unterstützung darf sich das Team auch freuen. Namensgeber "Spyder" stellt nicht nur Rennanzüge und Bekleidung zur Verfügung, sondern finanziert auch die Reisekosten.
Ex-US-Abfahrer Steven Nyman, der mittlerweile für "Spyder" arbeitet, hat sich stark für das neue Team eingesetzt: "Jeder liebt die Aussenseiter im Sport. Sie sind einzigartig und haben Kampfgeist. Ich bin stolz darauf, sie unter unsere Fittiche zu nehmen."