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Zu weite Sprünge? Streif vor Abfahrtsklassiker entschärft

Die Athleten wiesen auf möglicherweise zu weite und gefährliche Sprünge in die Alte Schneise hin. Die Entschärfung soll der Rekordjagd keinen Abbruch tun.

Zu weite Sprünge? Streif vor Abfahrtsklassiker entschärft Foto: © GEPA

Die FIS hat vor der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel (Samstag, 11:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) eine Änderung an der Streif vorgenommen.

Konkret wurde der Sprung in die Alte Schneise abgetragen und der Radius um 1,5 Grad reduziert, erklärte Renndirektor Markus Waldner am Freitag gegenüber dem "ORF".

Damit wurde auf das Feedback der Athleten reagiert, die Sorgen über möglicherweise zu weite und gefährliche Sprünge bei Renntempo geäußert hatten. Die Durchschnittsweite im zweiten Training sei zwischen 35 und 44 Metern gelegen, so Waldner.

"Wir müssen nichts riskieren, das Rennen wird so oder so toll", stellt der Renndirektor klar.

Rekord soll fällig sein

Der Jagd auf den Streckenrekord von Fritz Strobl soll diese Maßnahme keinen Abbruch tun.

"Wenn man kürzer in der Luft ist, ist man schneller", lächelt der Italiener. "Die Piste ist in einem Top-Zustand, der Schnee ist schnell." Nur die Sicht könnte einer schnelleren Zeit als die 1:51,58 Minuten aus dem Jahr 1997 im Weg sein.

"Es wird nicht so sonnig wie im Training sein. Aber die Fahrer haben alle perfekte Brillen", ist Waldner trotzdem zuversichtlich, dass der Streif-Rekord fällig ist.

Im zweiten Training kam der italienische Shootingstar Giovanni Franzoni bereits bis auf 0,63 Sekunden an die Zeit heran.

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