NEWS

Kriechmayr über Streif: Zwischen "Nervenkitzel" und "Genuss"

"Es geht gescheit dahin!“ Vincent Kriechmayr und Stefan Babinsky analysieren das Training auf der Streif. Wer sind die Favoriten für das Kitz-Wochenende?

Kriechmayr über Streif: Zwischen "Nervenkitzel" und "Genuss" Foto: © GEPA

Das zweite Abfahrtstraining auf der legendären Streif bot einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Renntage.

Hinter dem Italiener Giovanni Franzoni und dem Franzosen Nils Alphand präsentierte sich Stefan Babinsky als stärkster Österreicher in guter Form.

Babinsky setzt Vorgaben um

Der Steirer zeigte sich nach seiner Fahrt zufrieden mit der eigenen Performance: "Es tut gut, wenn man das gut umsetzt, was man sich auf der Strecke vorgenommen hat und das auch zeitlich ganz gut passt. Das gibt auf jeden Fall ein gutes Gefühl."

Für die Abfahrt am Samstag sieht er jedoch noch Detailarbeit vor sich: "Vor allem im oberen Streckenteil habe ich mir ein bisschen schwer getan, da war ich nicht bei den Schnellsten dabei. Da ist schon noch einiges drinnen, das kann ich noch besser auf den Punkt bringen.“

Kitzbühel 2026 - Bilder des 2. Trainings

Kriechmayr zwischen Nervenkitzel und Genuss

Vincent Kriechmayr, der als Zehnter zweitbester Österreicher wurde, legte wie Marco Odermatt taktische Bremsschwünge vor dem Ziel ein, um seine Karten nicht vollständig aufzudecken. Dennoch sparte der Oberösterreicher nicht mit Lob für den Zustand der Piste: "Am Start ist schon sehr viel Nervenkitzel dabei. Aber die Strecke ist hervorragend, es geht gescheit dahin.“

Nach schwierigeren Jahren empfindet Kriechmayr die heurige Streif als regelrechten "Genuss“: "Die letzten Jahre hat es mir da runter vielleicht nicht so viel Spaß gemacht, aber dafür heuer.“ In Hinblick auf das Rennen sieht auch er noch Reserven: "Ich habe es teilweise sehr gut erwischt, drei, vier Kurven muss ich aber schon noch besser fahren.“

Favoritencheck für das Wochenende

Als Favoriten für die kommenden Tage nennt Kriechmayr neben den Schweizern rund um Marco Odermatt und Franjo von Allmen auch den Südtiroler Routinier Dominik Paris sowie Überraschungsmann Giovanni Franzoni: "Da braucht es schon einen super Lauf, um mitkämpfen zu können.“

Nach dem Ruhetag am Donnerstag startet das offizielle Rennwochenende am Freitag mit dem Super-G.

Kommentare