Kitzbühel-Abfahrt: Das Sieger-Trio auf der Streif
"Von uns macht es keiner absichtlich"
Kriechmayr geht bei seiner 100. Weltcup-Abfahrt die Steilhang-Einfahrt und Traverse "zu taktisch" an.
"Steilhang-Ausfahrt habe ich versucht, viel Tempo zu machen, bin ein bisschen mehr reingesurft. Stefan Babinsky hat das im Training so gemacht und hatte Topspeed. Ich hab‘s gleich gemacht und hatte gar keinen Speed. Auch die Traverse rein habe ich mir gedacht, ich lege es lieber nicht mit 100 Prozent an, aber da hätte es mehr Angriff gebraucht", so Kriechmayrs Analyse.
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Haaser landet genauso wie Stefan Babinsky (34.) im abgeschlagenen Feld, nachdem das Duo tags zuvor im Super-G die Plätze vier und drei belegt hat.
"Es lässt zu wünschen übrig, das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Ich glaube, von uns macht es keiner absichtlich, uns wär‘s auch anders lieber. Wir werden dran bleiben und das dann hoffentlich im Februar besser hinbringen", spricht Haaser die Olympia-Abfahrt in Bormio an.
Kriechmayr mit Ansage für nächstes Jahr
Bei dieser sieht sich Kriechmayr nach seiner Performance in Kitzbühel nicht mehr in der Mitfavoriten-Rolle.
"Nach heute bin ich keine Olympia-Hoffnung mehr", sagt der Doppelweltmeister im Zielraum der Streif mit einem leichten Schmunzeln.
An die Fans in Kitzbühel hat er eine Bitte: "Kommt‘s nächstes Jahr wieder, da geben wir uns nicht mehr so geschlagen."