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Kitzbühel: Das Ergebnis der Abfahrt auf der Streif

Wer hat die Abfahrt in Kitzbühel gewonnen? Es gibt einen Premierensieger. ÖSV kassiert Pleite. Hier findest du das komplette Ergebnis der Streif 2026.

Kitzbühel: Das Ergebnis der Abfahrt auf der Streif Foto: © GEPA

Kitzbühel hat einen neuen König, für Österreich endet die Hahnenkamm-Abfahrt 2026 mit einer "Watsch'n".

Während der Italiener Giovanni Franzoni dem Druck standhält und seinen ersten Abfahrtssieg ausgerechnet in Kitzbühel feiert, erlebt der ÖSV das schlechteste Kitz-Abfahrtsergebnis seiner Geschichte.

Franzoni jubelt über Premiere

Was für eine Fahrt! Der italienische Shootingstar Giovanni Franzoni knallt mit Startnummer zwei die perfekte Fahrt auf die Streif, an der sich die Weltelite die Zähne ausbeißt.

Vor allem im unteren Teil zeigt Franzoni eine herausragende Fahrt und krönt sich zum Sieger des prestigeträchtigsten Rennens der Welt.

Odermatt verpasst Premierensieg hauchdünn

Für Marco Odermatt heißt es: Weiter warten! Der Schweizer verpasst den so ersehnten Abfahrtssieg in Kitzbühel neuerlich knapp.

Anders als noch im Super-G, als er hauchdünne drei Hundertstel Vorsprung auf Teamkollegen Franjo Von Allmen hatte, fehlen ihm diesmal nur sieben Hundertstel auf Franzoni. Der Schweizer Superstar belegt erneut den undankbaren zweiten Platz.

Kitzbühel-Abfahrt: Das Sieger-Trio auf der Streif

Muzaton sorgt für die nächste Überraschung

Dass die Piste auch für hohe Nummern Topzeiten zulässt, beweist Maxence Muzaton. Der Franzose rast mit Startnummer 29 auf das Podest.

Bis zur vierten Zwischenzeit liegt Muzaton sogar über eine halbe Sekunde vor Franzoni, verliert aber im Schlussteil noch entscheidendes Tempo und landet mit 0,39 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Historische Pleite: Schlechtestes ÖSV-Ergebnis aller Zeiten

Während im Zielraum die internationale Konkurrenz jubelt, herrscht im Lager der Österreicher Schockstarre. Die ÖSV-Athleten sind auf der heimischen Streif völlig chancenlos und enttäuschen.

Als bester Österreicher landet Vincent Kriechmayr lediglich auf Rang zwölf (+1,48). Damit ist das historische Debakel perfekt: Es ist das schlechteste Abfahrtsergebnis für den ÖSV in der Geschichte von Kitzbühel.

Bisher datierte der Tiefpunkt aus dem Jahr 2017, als Matthias Mayer als Achter das Ziel erreichte.

Zweitbester Österreicher wird überraschend Manuel Tranninger, der mit hoher Nummer 53 auf Rang 23 fährt. Unmittelbar dahinter reiht sich Raphael Haaser auf Rang 24 ein.

Ein besseres Ergebnis vergibt der Tiroler mit einem Fehler nach der Hausbergkante. Daniel Hemetsberger scheidet nach guten Zwischenzeiten im Lärchenschuss aus.

Das Ergebnis der Kitzbühel-Abfahrt:

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