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Olympia-Ort von Mure getroffen: Biathlon-Stars entgehen Unglück

Nur Stunden zuvor trainierten noch Italiens Aushängeschilder um Lisa Vittozzi dort, wo vor ein paar Monaten noch um Gold, Silber und Bronze gekämpft wurde.

Olympia-Ort von Mure getroffen: Biathlon-Stars entgehen Unglück Foto: © IMAGO / Xinhua

Glück im Unglück für das Biathlonzentrum Antholz sowie Italiens Biathlon-Stars rund um Lisa Vittozzi.

Die Austragungsstätte der Olympia-Bewerbe diesen Jahres wurde am Freitagabend, gegen 18 Uhr, von einer Mure getroffen.

Vittozzi & Co.: "Erst in Unterkunft von Murenabgang erfahren"

Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Menschen mehr im betroffenen Bereich.

Stunden zuvor hatten Italiens Biathletinnen noch dort trainiert, neben Vittozzi auch Hannah Auchenthaller, Martina Trabucchi und Rebecca Passler, die Partnerin von ÖSV-Biathlet Dominic Unterweger.

"Sie haben erst am Abend in ihrer Unterkunft vom Murenabgang erfahren", wird Italiens Biathlon-Chef Klaus Hörrigl zitiert.

Schießstand unversehrt

In der Südtirol-Arena gleichen die betroffenen Bereiche einem wüsten Durcheinander, der Schaden allerdings hält sich in Grenzen.

In einigen Räumlichkeiten seien Wasser und Schlamm eingedrungen, ein Teil der Rollerbahn wurde vermurt, wie die Erika Pallhuber, Generalsekretärin des Antholzer Biathlonkomitees, gegenüber "SportNews.bz" berichtet.

Der Schießstand sowie der Rest der Wettkampfstätten blieb zum Glück verschont. Dennoch sei die Anlage vorerst komplett gesperrt.

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