Siebtes Gold! Kläbo triumphiert auch im Langlauf-Sprint
Für den Norweger ist es sein siebtes Gold, Moser ist nach dem Quali-Aus enttäuscht.
Langlauf-Topstar Johannes Hösflot Kläbo gewinnt erwartungsgemäß auch den zweiten Olympia-Bewerb in Tesero.
Kläbo auf Rekordjagd
Der Norweger triumphiert am Dienstag im Klassik-Sprint und holt seine insgesamt bereits siebte Goldene bei Winterspielen.
Rekordweltmeister Kläbo stürmt in seiner Paradedisziplin überlegen vor dem US-Amerikaner Ben Ogden und seinem Landsmann Oskar Opstad Vike zum zweiten Gold in Italien nach seinem Auftaktsieg im Skiathlon. Im Sprint ist es sein dritter Olympiasieg in Serie.
Mit nunmehr sieben Goldenen fehlt dem 29-Jährigen nur noch eines auf seine Landsleute und Winter-Olympiarekordhalter Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie. Ewige Bestenliste>>>
Bis zum Ende der Spiele hat Kläbo noch vier weitere Chancen, bei der WM im Vorjahr holte er bei sechs Starts sechs Titel.
Moser tief enttäuscht
Der mit großen Ambitionen gestartete Tiroler Benjamin Moser scheitert als 33. bereits in der Qualifikation.
Sein Traum von einem Spitzenplatz endet bereits in der Qualifikation, als 33. verpasst er das Weiterkommen gerade einmal um 31 Hundertstelsekunden.
Der 28-Jährige war nach seinem ersten Olympia-Einsatz im Fleimstal niedergeschlagen und ärgerte sich über seinen Rückstand von 11,67 Sek. auf Quali-Sieger Kläbo. "Für mich war es keine Hundertstel-Entscheidung. Weil elf Sekunden sind eine Welt. Ich bin mehr als enttäuscht, im Prinzip ist es die schlechteste Performance der Saison", sagte Moser zur APA. Es sei ein "Scheiß", weil "so viele Leute da sind und ich so herummurkse".
Im Vorfeld hatte sich der Gesamtzehnte der Tour de Ski das Finale der Top sechs als Ziel gesetzt, beim Sprint-Weltcup in Toblach Ende Dezember belegte er noch den achten Platz. "Es ist ein harter Dämpfer für das Selbstvertrauen. Ich glaube, dass die Form passt, aber heute habe ich sie gar nicht gezeigt."
Wie bei seinem Teamkollegen Michael Föttinger (46.) war das Steigwachs auf den Skiern nicht optimal, es sei auf der "glatten Seite" gewesen, betonte Moser. Beim Skating-Einzel am Freitag über 10 km nimmt er sich eine Top-15-Platzierung vor. "Ich muss schauen, dass ich positiv bleibe."
Eine Talentprobe liefert hingegen seine erst 19-jährige Landsfrau Heidi Bucher ab, die ins Viertelfinale kam und 29. wurde.