Freeskier Svancer genervt: Konkurrenz kopiert seinen Trick
Dennoch sieht er es locker und meint: "Dann lasse ich mir halt irgendwas Geileres einfallen."
Matej Svancer befindet sich vor dem am Sonntag mit der Qualifikation beginnenden olympischen Big-Air-Bewerb der Freeskier nicht in bester Laune.
Dem 21-Jährigen fiel im Training auf, dass nicht wenige seiner Konkurrenten einen seiner Tricks kopieren. "Das ist ein bisschen eine Respektsache, aber anscheinend ist das jedem egal", meinte Svancer am Freitag.
Der fünffache Weltcupsieger war sichtlich verärgert. "Cool, dass andere meinen Trick kopieren - nein, eigentlich nicht", erklärte Svancer, gab sich aber auch kämpferisch. "Dann lasse ich mir halt irgendwas Geileres einfallen."
Der ÖSV-Freeski-Star peilt nach Rang sieben im Slopestyle-Bewerb seine erste Olympiamedaille an.
Forer sieht Finalqualifikation positiv entgegen
Für seinen Landsmann Julius Forer geht es vor allem darum, die Qualifikation zu überstehen. "Wenn ich meine Tricks runterbringe, müsste das Finale drin sein. Dann schauen wir, was passiert."
Der Vorarlberger kam am vergangenen Samstag in der Quali des Slopestyle-Bewerbs zu Sturz und landete dabei hart auf Gesäß und Nacken. "Aber die Schmerzen sind vorbei, ich kann wieder normal Skifahren", betonte Forer.
Wolf als "Contest-Skifahrerin"
Bereits einen Tag vor den Männern geht die Big-Air-Quali der Frauen in Szene. Lara Wolf wird dabei mit hohen Erwartungen am Start stehen. "Die Trainings waren gut, ich bin gut drauf und freue mich auf den Bewerb."
Ziel sei es zunächst, ins Finale zu kommen, was laut Wolf auf jeden Fall möglich sein sollte. "Ich bin eine Contest-Skifahrerin und kann auf den Punkt da sein."
Nur einen kleinen Störfaktor gibt es für die Slopestyle-Neunte aus Tirol - die Trainings laufen manchmal bis etwa 21.00 Uhr. "Ich bin eigentlich eine Frühaufsteherin", erzählte Wolf. Durch Umstellungen der Schlafphasen habe sie sich aber gut darauf eingestellt.
Die Quali beginnt am Samstag so wie das Finale am Montag um 19.30 Uhr.