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NEWS
IOC erwägt künftige Winterspiele vorzuverlegen
Die Überlegungen des Internationalen Olympischen Komitees sind vor allem auf den Klimawandel zurückzuführen.
Die Olympischen Winterspiele könnten künftig vom Februar in den Jänner vorverlegt werden.
Diese Erwägung der zuständigen IOC-Arbeitsgruppe unter Leitung von Ex-ÖOC-Chef Karl Stoss hat mit dem Klimawandel und besseren Schneeverhältnissen auch für die stets nach den Olympischen Spielen folgenden Paralympics zu tun. Die Winterspiele 2030 in Frankreich und 2034 in Salt Lake City sind aber noch im Februar geplant.
"Wir erwägen möglicherweise auch, die Olympischen Winterspiele etwas vorzuverlegen, etwa in den Jänner, da dies auch Auswirkungen auf die Paralympics hat", sagte Stoss, Chef der Arbeitsgruppe für das Olympische Programm des IOC, und erläuterte:
"Die Paralympics finden derzeit im März statt, und das ist sehr spät, da die Sonne dann stark genug ist, um den Schnee zu schmelzen. Daher könnten die Paralympics im Februar und die anderen Winterspiele im Jänner stattfinden."
2040: Nur noch zehn Nationen austragungsfähig
Laut einer IOC-Studie werden aufgrund des Klimawandels im Jahr 2040 nur noch zehn Nationen in der Lage sein, die Schneesportwettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Winterspiele auszurichten.
Die Spiele 2022 in Peking waren die ersten, bei denen fast ausschließlich Kunstschnee zum Einsatz kam. Weiterhin ein Thema für das IOC ist die Integration von Sommersportarten ins Winterprogramm, um neue Märkte anzusprechen. Zur Diskussion standen zuletzt immer wieder Cyclocross oder Crosslauf.