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Diese 115 Sportler fahren für Österreich zu Olympia

Der ÖSV hat sein Team für die Olympischen Spiele bekanntgegeben.

Diese 115 Sportler fahren für Österreich zu Olympia Foto: © GEPA

Das österreichische Team für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. - 22. Februar 2026) steht fest!

Das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) hat Montagvormittag, pünktlich mit Nennschluss, das Olympic Team Austria für die Winterspiele nominiert. Im rot-weiß-roten Aufgebot finden sich insgesamt 115 Athleten und Athletinnen, davon 52 Frauen und 63 Männer.

Die Quotenplätze wurden weitgehend in Anspruch genommen, Österreich wird an allen Schauplätzen in Italien und Südtirol vertreten sein.

"Benchmark" ist Peking

Die Messlatte liegt hoch: Für Olympia 2022 in Peking wurden 106 ÖsterreicherInnen nominiert. Die damalige Ausbeute: 18 Medaillen (7x Gold, 7x Silber, 4x Bronze).

"Wir können mit breiter Brust auftreten. Wir haben arrivierte Sportlerinnen und Sportler, die man zu Medaillenkandidaten zählen kann. Wir haben Newcomer, die für Überraschungen sorgen können.

Aufgeteilt auf alle Regionen und Sportarten", sagte ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer. Als Ziel gab er als "Benchmark" die Spiele von Peking an. "Die Anzahl der Medaillen sollte wieder erreichbar sein."

Das ist das Olympic Team Austria:

Biathlon (9): Anna Andexer, Anna Gandler, Lisa Hauser, Anna Juppe, Tamara Steiner, Simon Eder, Patrick Jakob, Fabian Müllauer, Dominic Unterweger

Bob (14): Katrin Beierl, Victoria Festin, Lea Haslwanter, Christania Williams, Nicola Pichler, Daniel Bertschler, Kristian Huber, Jakob Mandlbauer, Sebastian Mitterer, Daiyehan-Obafemi Nichols-Bardi, Markus Sammer, Sascha Stepan, Markus Treichl, Leo Sares

Eiskunstlauf (1): Olga Mikutina

Eissschnelllauf (6): Vanessa Herzog, Anna Molnar, Jeannine Rosner, Alexander Farthofer, Ignaz Gschwentner, Gabriel Odor

Freeski (4): Lara Wolf, Samuel Baumgartner, Julius Forer, Matej Svancer

Ski Freestyle (2): Avital Carroll, Katharina Ramsauer

Snowboard Freestyle (4): Anna Gasser, Hanna Karrer, Florian Lechner, Clemens Millauer

Langlauf (8): Lisa Achleitner, Katharina Brudermann, Heidi Bucher, Magdalena Scherz, Teresa Stadlober, Michael Föttinger, Benjamin Moser, Mika Vermeulen

Nordische Kombination (3): Johannes Lamparter, Stefan Rettenegger, Thomas Rettenegger

Rodeln (11): Selina Egle, Lara Kipp, Hannah Prock, Lisa Schulte, Dorothea Schwarz, Juri Gatt, Nico Gleirscher, Wolfgang Kindl, Jonas Müller, Riccardo Schöpf, Thomas Steu

Short Track (1): Nicolas Andermann

Skeleton (3): Janine Flock, Florian Auer, Samuel Maier

Ski Alpin (22):

Frauen (11): Nina Astner, Stephanie Brunner, Katharina Gallhuber, Lisa Hörhager, Katharina Huber, Cornelia Hütter, Nina Ortlieb, Mirjam Puchner, Ariane Rädler, Julia Scheib, Katharina Truppe

Männer (11): Stefan Babinsky, Stefan Brennsteiner, Manuel Feller, Lukas Feurstein, Patrick Feurstein, Fabio Gstrein, Raphael Haaser, Daniel Hemetsberger, Vincent Kriechmayr, Michael Matt, Marco Schwarz

Skibergsteigen (2): Johanna Hiemer, Paul Verbnjak

Skicross (7): Christina Födermayr, Sonja Gigler, Katrin Ofner, Johannes Aujesky, Christoph Danksagmüller, Nicolas Lussnig, Adam Kappacher

Skispringen (8): Lisa Eder, Lisa-Marie Hirner, Julia Mühlbacher, Meghann Wadsak, Stephan Embacher, Jan Hörl, Stefan Kraft, Daniel Tschofenig

Snowboard Alpin (7): Martina Ankele, Sabine Payer, Claudia Riegler, Benjamin Karl, Fabian Obmann, Alexander Payer, Andreas Prommegger

Snowboard Cross (5): Pia Zerkhold, Jakob Dusek, Alessandro Hämmerle, Lukas Pachner, David Pickl

Drei Goldene von 2022 dabei

Mit Anna Gasser, Benjamin Karl und Alessandro Hämmerle sind auch drei der fünf Goldenen von 2022 wieder mit dabei. Nicht berücksichtigt wurde Skirennläufer Johannes Strolz, Matthias Mayer hat seine Karriere bereits beendet.

Im je 11 Athletinnen und Athleten umfassenden Alpinteam fehlt Ricarda Haaser, die allerdings nach der Verletzung noch nicht wieder zu ihrer Leistungsfähigkeit gelangt ist. Die Frauen fahren in Cortina d'Ampezzo um Edelmetall, die Männer in Bormio. Dort kommt auch Skibergsteigen mit österreichischer Teilnahme bei Frauen und Männern (je 1) zu seinem olympischen Debüt.

Bei den Hallen-Eisbewerben in Mailand sind mit Olga Mikutina eine Eiskunstläuferin sowie je drei Aktive im Eisschnelllauf und einem Short Tracker im Einsatz.

Der Eiskanal von Cortina könnte zur Erfolgsbahn für Österreichs Abordnung Skeleton (3 ÖOC-Aktive), Bob (12) und Rodeln (11) mit dem u.a. in diesem Winter so erfolgreichen Doppelsitzer-Duo Selina Egle/Lara Kipp werden.

Meiste Athletinnen und Athleten in Livigno

Zahlenmäßig am stärksten vertreten ist Österreich in Livigno, wo sämtliche Medaillenentscheidungen im Snowboard (16 ÖOC-Aktive), Ski Cross (7) und Freestyle/Freeski (6) angesetzt sind.

Biathlon findet in Antholz statt (9), in Predazzo/Tesero werden im Skispringen (8), Skilanglauf (8) und der Nordischen Kombination (3) Medaillen vergeben. Letztere ist die einzige Disziplin, in der es keine Frauenbewerbe gibt. Österreich bietet mit Lisa Hirner seine beste Nordische Kombiniererin im Spezialspringen auf.

Auf Bundesländer aufgeteilt entfallen 41 Personen auf Tirol, 21 auf Salzburg, 12 auf die Steiermark, je 11 auf Vorarlberg und Kärnten, 10 auf Niederösterreich, 6 auf Oberösterreich und 3 auf Wien.

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