Olympia-Abfahrt - das Sieger-Trio von Bormio
Schlussendlich sei es einfach "zu wenig" gewesen. "Es hätte alles gepasst, die Leute haben sich im Hintergrund den Allerwertesten aufgerissen. Man muss es halt auch auf den Punkt bringen, und das ist mir bei der einen Kurve nicht gelungen."
Damit muss Kriechmayr weiter auf seine erste Olympia-Medaille warten. 2018 und 2022 war er in den Abfahrten Siebenter bzw. Achter. "Ich hätte nur besser fahren müssen, dann würde ich jetzt lachen."
Hemetsberger: "Ich hatte meinen Olympia-Moment"
Kriechmayrs oberösterreichischer Landsmann Hemetsberger schmiss sich nach seinem kapitalen Sturz im Training am Donnerstag mit leicht zugeschwollenem Auge die Stelvio runter.
"Man muss realistisch sein, nach dem, was davor passiert ist", sagt der 34-Jährige. "Ich für mich bin sehr zufrieden. Ich habe alles reingehaut, ich war sehr am Limit", so Hemetsberger. "Daheim werde ich sehen, dass das noch viel mehr wert war. Ich hatte meinen Olympia-Moment."
Kriechmayrs und Hemetsbergers übrige beide Landsleute im vierköpfigen ÖOC-Angebot kamen mit Startnummern jenseits der 20 nicht an die Top Ten heran. Raphael Haaser reihte sich auf Platz 15 ein, Stefan Babinsky nur auf Position 26.