"Ich habe nach meinen Verletzungen gesagt: Alles, was kommt, ist Draufgabe. Und es ist so viel gekommen."
Sollte die 33-Jährige bei ihren vierten und letzten Olympischen Spielen leer ausgehen, wäre es für sie dennoch kein Makel in ihrer Karriere.
"Ich habe nach meinen ganzen Verletzungen gesagt: Alles, was kommt, ist Draufgabe. Und es ist so viel gekommen, wovon ich mir nie gedacht hätte, dass es noch kommt", sagt Hütter demütig.
2023/24 gewann die von vielen Verletzungen geplagte Steirerin den Abfahrts-Weltcup, insgesamt hat sie auf höchster Ebene bis dato zehn Rennen gewonnen, 23 weitere Male stand sie auf dem Podest - unter anderem als Zweite im Super-G in Cortina 2023.
Auf der Tofana greift sie nun noch ein letztes Mal im Zeichen der fünf Ringe an. Von Wehmut keine Spur.
"Ich werde mit einem Grinser am Start stehen"
"Ich werde am Donnerstag mit einem Grinser am Start stehen. Vom Setup her haben wir es richtig gut erwischt. Ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass ich am Start stehe und weiß, dass das von unten her (Anm: die Skier) passt. Das ist für mich schon mal die halbe Miete. Dass ich spüre, dass mich das von unten her andrückt, ich einen Gegendruck bekomme und einfach hinfahren kann, wo ich mir einbilde, dass ich hinfahren will."
Und egal, ob am Ende eine Medaille um ihren Hals hängt oder nicht: "Es ist nicht immer nur das Ziel, sondern auch der Weg dorthin, der zählt", sagt Hütter.