Ich glaube schon, dass man sie schlagen kann.
Am Mittwoch will sie es besser machen und in ihrer Paradedisziplin ein zweites Olympia ohne Edelmetall abwenden.
Shiffrin dominiert den Slalom in diesem Winter in einem Ausmaß wie selten zuvor. Sie gewann sieben der acht Rennen und musste sich nur in Kranjska Gora mit Rang zwei hinter der Schweizerin Camille Rast begnügen.
"Wer sieben von acht Rennen gewinnt, ist sicher Favoritin"
"Wer sieben von acht Rennen gewinnt, ist sicher Favoritin. Aber ich bin selbst gespannt, wie sie das am Mittwoch handelt, es wird nicht leichter", meint Katharina Huber, die im Team-Kombi-Slalom das Duell mit der US-Amerikanerin und damit Gold gewann.
Auch Katharina Truppe tut sich schwer, Shiffrin für den Slalom einzuschätzen. "Ich glaube schon, dass sie sich Gedanken macht. Man kennt ihr Olympia-Drama 2022. Es ist eine schwierige Situation. Sie gewinnt fast alle Rennen mit einer Sekunde Vorsprung und auf einmal kriegt sie eine Sekunde, ohne Fehler", rätselt die Kärntnerin.
Shiffrin von der Favoritenrolle zu streichen "wäre ein riesengroßer Fehler", meint Katharina Gallhuber. "Sie werden sicher alles daransetzen, dass sie mit größtem Selbstvertrauen am Start steht. Aber ich glaube schon, dass man sie schlagen kann."