Silber für Gstrein! Die Siegerbilder des Olympia-Slaloms
Feller fühlte mit seinen Fans mit
In Bormio fühlte Feller mit den mitgereisten Fans aus der Heimat mit, darunter seine Familie mit seinen zwei Kindern. Für sie sei es schon schade, "sie haben eine lange Reise gehabt", betonte Feller. "Es wäre cool gewesen, etwas mit ihnen zu teilen."
Doch bei Schneefall, schlechter Bodensicht und einer selektiven Kurssetzung schied der Slalom-Vizeweltmeister 2017 wie schon vor vier Jahren bei den Winterspielen in Peking im ersten Durchgang aus. "Es ist zu akzeptieren, die Kugel dreht sich weiter", sagte der Technik-Spezialist. Es sei immer noch "nur" Skifahren.
"Es waren extreme Nummernrennen"
Mit Startnummer 11 hatte Feller nicht die beste Ausgangsposition. "Es waren im Großen und Ganzen extreme Nummernrennen, das ist sehr schade", blickte er auf den Super-G und Riesentorlauf in Italien zurück. "Aber wir haben eine Outdoor-Sportart. Wenn wir besser gefahren wären in der Saison, wären wir weiter vorne gestartet."
Die Silbermedaille im Gepäck ist jedenfalls eine Entschädigung. "Natürlich bin ich nicht leer ausgegangen. Das ist definitiv in Ordnung, aber momentan überwiegt das negative Gefühl."