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Brignone lässt aufhorchen: "Würde beide Goldenen eintauschen"

Die Italienerin ist eine der erfolgreichsten Athletinnen dieser Spiele, doch dem Sportlichen will sie nicht die größte Gewichtung schenken.

Brignone lässt aufhorchen: "Würde beide Goldenen eintauschen" Foto: © GETTY

Die Geschichte von Federica Brignone ist eine der Beeindruckensten bei diesen Olympischen Spielen.

Nicht mal ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss mit einer mehrfachen Fraktur des Schien- und Wadenbeinkopfes holte die Italienerin zweimal Gold bei ihren Heim-Spielen.

Über ihre Verletzung sagt sie gegenüber der "Krone": "Mein Bein und mein Knie sind ruiniert. Das Schienbein ist nicht mehr in Linie. Ich wollte nie sagen, wie schlimm es ist. Aber es ist so."

"War nur glücklich, hier sein zu können"

Für die Doppelolympiasiegerin war die niedrige Erwartungshaltung der Schlüssel zum Erfolg: "Wenn ich nach Cortina gekommen wäre, um Gold zu holen, wär’ ich ohne nach Hause gefahren. Ich war nur glücklich, als Athletin hier sein zu können. Das war die Basis."

Aber Brignone war nicht einfach nur eine Athletin, sie ist eine der erfolgreichsten Athletinnen dieser Spiele. Auch ihre zweite Goldene feierte sie wieder im Austria House.

Trotz der großen Errungenschaften steht ihr sportlicher Erfolg nicht im Vordergrund: "Ich würde beide Goldmedaillen eintauschen, wenn ich dafür wieder ohne diese Verletzung sein könnte."

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