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Spital statt Medaillenzeremonie: Sorge um Italien-Star
Für den mehrfachen Saisonsieger enden seine ersten Olympischen Spiele in der Heimat dramatisch. So geht es Tommaso Giacomel jetzt:
Er gehörte im Vorfeld zu den absoluten Favoriten auf die Medaillen in den Biathlon-Einzelrennen. Doch für Tommaso Giacomel kommt alles anders.
In der Mixed-Staffel holt er sich mit seinen italienischen Kollegen zunächst noch Silber, das Einzel, der Sprint und die Verfolgung enden jedoch mit herben Enttäuschungen für den aktuellen Zweiten im Biathlon-Gesamtweltcup.
Bei seiner letzten Chance im Massenstart liegt der Italiener nach dem zweiten Schießen in Führung, doch zurück auf der Strecke ist sofort zu merken, dass etwas nicht stimmt. Er schleppt sich nur noch über die Loipe und muss das Rennen schließlich sogar aufgeben.
Grund dafür waren Schmerzen in der Seite, wodurch Giacomel schlecht atmen konnte, wie der italienische Skiverband später mitteilt. Zur Abklärung ging es für den Italiener dann ins Krankenhaus, wo er sich einem EKG und einer Unterschalluntersuchung unterzog.
Giacomel: "Schlimmstes Gefühl meines Lebens"
Mittlerweile sind die Checks abgeschlossen und Giacomel konnte wieder zu seinem Team. In einem Instagram-Post meldet er sich emotional zu Wort:
"Das ist das schlimmste Gefühl meines Lebens. Ich bin okay - falls man das so sagen kann, nachdem ich aufgeben musste, als ich bei Olympia geführt habe. Nach dem zweiten Schießen hat mein Körper einfach aufgehört richtig zu funktionieren und ich hatte große Schwierigkeiten zu atmen und mich zu bewegen."
"Mir gehen gerade so viele Gedanken durch den Kopf. Frustration, Wut, Enttäuschung. Es ist einfach nur niederschmetternd. Es ist so frustrierend, aufgeben zu müssen, aber ich konnte nichts gegen meinen Körper ausrichten." Das sei definitiv nicht das Ende der Spiele, das er sich erhofft hatte, so Giacomel.
In den nächsten Tagen sollen weitere ärztliche Untersuchungen die Ursache für seinen Zusammenbruch klären.