ÖSV-Skicrosserin erstmals seit drei Jahren wieder am Podest
Die Steirerin holt kurz vor Olympia ihr bestes Saisonresultat.
Die Steirerin Katrin Ofner hat es im Ski-Cross-Weltcup erstmals seit drei Jahren und einem Tag auf das Podest geschafft. Die 35-Jährige wurde am Freitag im ersten zweier Veysonnaz-Rennen hinter der Schwedin Sandra Näslund und der Deutschen Daniela Maier Dritte.
Die Vorarlbergerin Sonja Gigler kam als Vierte des kleinen Finales auf Gesamtrang acht. Bei den Männern schaffte es nur Johannes Aujesky ins Viertelfinale, er wurde Zwölfter.
Tristan Takats kam in seinem Achtelfinale zu Sturz und musste hoffen, sich so kurz vor den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina nicht schlimmer verletzt zu haben. Rang 17 für ihn war da nur nebensächlich, sein Landsmann Nicolas Lussnig wurde 30.
Der Sieg bei den Männern ging an den Franzosen Youri Dublessis-Kergomard. Für Samstag (14:00 Uhr) ist in Veysonnaz ein weiteres Rennen angesetzt. Für Freitag und Samstag nächster Woche stehen in Val di Fassa zwei weitere Rennen im Weltcup-Programm.
Ofner verpasst zweiten Sieg knapp
Ofner verpasste ihren insgesamt zweiten Weltcupsieg nach jenem am 21. Dezember 2020 um knapp zwei Sekunden, sie wehrte aber im Finale die Angriffe der Französin Anouck Errard erfolgreich ab. Viermal ist sie bisher im Weltcup Zweite, nun neunmal Dritte gewesen.
Für Montag ist die fünfte Olympia-Nominierung Ofners zu erwarten. Für den Samstag-Bewerb hatte sie sich nicht qualifiziert. Wieder mit dabei sind da Gigler, Aujesky und Kappacher. Auch Takats hat das Endrunden-Ticket gelöst.