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Zweitplatzierter Ortner trotz verpasstem Sieg "voll happy"

Seinen ersten Weltcupsieg verpasste er zwar knapp, dennoch überwiegt die Freude. Tschofenig weiß, wie er das nächste Mal auf das Podest springt.

Zweitplatzierter Ortner trotz verpasstem Sieg "voll happy" Foto: © GEPA

Maximilian Ortner verpasste seinen ersten Weltcupsieg am Holmenkollen in Oslo am Samstag um lediglich 1,4 Punkte. Dennoch überwiegt die Freude über sein bestes Weltcupergebnis: "Ich bin voll happy mit dem zweiten Platz", sagt er.

Gregor Deschwanden feierte seinen Premierensieg. Naoki Nakamura belegte Rang drei.

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Der 23-Jährige ging als Halbzeitführender in das Finale, bei dem es plötzlich nebelig wurde. Mit seinem Sprung auf 126,5 Meter ist Ortner dennoch sehr zufrieden: "Der Sprung war vom Technischen gefühlt noch besser als der vorherige".

Der Podestplatz sei die Krönung seiner Saison, so Ortner. Außerdem ist Oslo ein spezieller Ort für ihn: "Nach der sehr schwierigen Saison, die ich bis jetzt hatte, ist es unbeschreiblich, vor allem hier am Holmenkollen. Ich habe mich letztes Jahr noch schwergetan. Es ist ein besonderer Ort, um mein bestes Weltcupergebnis zu feiern", resümiert er.

Tschofenig zeigt sich zufrieden

Ebenfalls zufrieden ist Daniel Tschofenig, der nach seinem Sieg in Lahti in Norwegen das Podest als Vierter um lediglich 0,4 Punkte verpasste. Der vierte Rang ist "zwar immer uncool, aber doch auch irgendwie ganz cool", betont er.

Im zweiten Sprung gelang ihm eine Aufholjagd von Rang zehn auf Platz vier. Im Finale habe er etwas Glück mit dem Wind gehabt, der im ersten Durchgang abgegangen sei. Verbessern will er das Timing beim Absprung: "Vielleicht sollte ich noch die Kante treffen, dann geht es vielleicht noch ein bis zwei Meter weiter, dann kann ich auch am Podium stehen", sagt er.

Dennoch nehme er das Ergebnis gerne mit. Vor allem nachdem die Bedingungen nicht so einfach gewesen seien.

Embachers Sprünge "im Rahmen"

Qualifikationsgewinner Stephan Embacher konnte sich im Finale ebenfalls verbessern. "Den zehnten Platz nehme ich gerne mit", sagt er.

Zudem könne er sich nicht viel vorwerfen. "Es ist nicht mehr ganz so einfach von der Hand gegangen, aber ich glaube, meine Sprünge waren voll im Rahmen", erklärt der Junioren-Weltmeister.

Fettner: "Der Grundsprung ist in Ordnung"

Manuel Fettner fällt im Finale von Rang sechs auf Platz neun zurück. Vor allem mit dem Timing hatte er Probleme. Den Tag und das Ergebnis beschreibt er als "ganz in Ordnung." Er ergänzt: "Ich glaube, von dem, was ich mir vorgenommen habe, habe ich sehr viel umgesetzt".

Alles in allem ist "der Grundsprung in Ordnung und das System fliegt auch ganz gut".

Auch Jonas Schuster holte als Elfter ein gutes Ergebnis. Stefan Kraft musste sich mit Rang 23 begnügen, Lukas Haagen wurde 47.

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