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Tschofenig nach Super-Team-Sieg: "Wir waren extrem stark"

Der Bewerb startete mit einer Schrecksekunde, entwickelte sich aber zu einer Machtdemonstration von Tschofenig und Hörl.

Tschofenig nach Super-Team-Sieg: "Wir waren extrem stark" Foto: © GEPA

Österreichs Skisprung-Duo um Jan Hörl und Daniel Tschofenig gewinnt erneut im Super-Team-Bewerb.

In Lahti setzten sich die ÖSV-Adler 22 Punkte vor Slowenien (Lanisek/Prevc) und 53,3 Punkte vor dem Überraschungsteam aus Finnland (Aalto, Kytosaho) durch.

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Die Leistung in Lahti beschreibt Tschofenig als "mannschaftlich extrem stark".

Start mit Schrecksekunde

Der Bewerb begann für den ersten Österreicher, Hörl, mit einem Schrecken. Er kam auf lediglich 120 Meter und brachte das Team damit nur auf Rang acht. Den Sprung beschreibt er im "ORF" als "nicht das Gelbe vom Ei", er habe danach jedoch wieder seine Sachen beisammen gehabt.

Der zweite und dritte Sprung gelangen ihm deutlich besser. "Fehler können passieren, sollten nicht zu oft passieren, aber wenn ich gleich wieder umschalten kann und gleich wieder performen kann, ist das sehr gut und macht mich sehr stolz ", erklärt er locker.

Tschofenig in "eigener Liga"

Vor allem Tschofenig war laut dem Salzburger "in einer eigenen Liga". Der Kärntner brachte Österreich nach dem ersten verpatzten Sprung von Hörl mit einem Satz auf 129 Meter erneut in Lauerposition.

"Ich habe im Ersten ein bisschen etwas aufholen müssen, aber ich glaube, es ist dann noch sehr gelungen. Jan hat noch zwei grandiose Sprünge gemacht", analysiert der 23-Jährige den Wettkampf.

Beide machten immer mehr Punkte gut und gewannen schlussendlich mit 22 Punkten Vorsprung. Dieser beeindruckte Hörl eher weniger, wichtig sei, dass der Einser aufleuchtet. Dennoch sei es cool zu sehen, dass man diesen Vorsprung hat, meint er.

Tschofenig fügt hinzu, dass man so viele Punkte nur zusammen herausholen könne. "Um das geht es bei dem Teamevent, dass wir zu zweit stark sind", erklärt der Vortagessieger.

Wichtiges Wochenende für Tschofenig

Für ihn war es nach einer zuletzt schwierigen Phase besonders wichtig, wieder Erfolge einzufahren und Selbstvertrauen zu tanken.

"Es waren heute vier grandiose Sprünge, ich bin sehr zufrieden, wie das Wochenende verlaufen ist", resümiert er nach zwei Siegen an einem Wochenende.

Zwei von zwei möglichen Siegen in diesem Jahr im Super-Team gingen somit an Österreich.

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