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Stephan Embacher muss sich jetzt selbst versorgen

Der Skisprung-Olympiasieger ist von Zuhause ausgezogen. Die neuen Gegebenheiten könnten auch ein sportlicher Vorteil sein.

Stephan Embacher muss sich jetzt selbst versorgen Foto: © IMAGO / Nordphoto

ÖSV-Skispringer Stephan Embacher hat eine Menge erlebt in diesem Jahr: Olympia-Gold, erster Weltcupsieg, Schulabschluss. Und umgezogen ist er auch noch.

"Ich bin mit einem ehemaligen Stamser Schulkollegen in Thaur zusammengezogen", erklärt der 20-Jährige im Gespräch mit der "Tiroler Tageszeitung".

Vor allem die Nähe zum Bergisel sei ein enormer Vorteil. Statt einer Dreiviertelstunde brauche er nur mehr zehn Minuten zum Training. "Das macht einen Unterschied von der Regeneration her", so Embacher.

Kein Schulstress mehr

Dass er nun auch die Schule abgeschlossen hat, soll sich zum Positiven auf seine Skisprung-Karriere auswirken:

"Ich kann aufstehen, wenn ich zum Training muss, nicht wie bisher jeden Tag um 6:45 Uhr. Ich muss nicht mehr lernen, fünf Stunden in der Schule sitzen, vor allem im Winter. Da stehe ich voll unter Stress und soll jedes Wochenende meine Leistung abrufen. Da regenerierst du nicht. Ich glaube, dass das ein Vorteil sein kann."

Embacher muss Haushalt nun selbst schmeißen

Allerdings warnt der Superteam-Olympiasieger von 2026 auch:

"Nur weil ich eine bessere Regeneration habe, heißt es nicht, dass es gleich aufgeht. Ich habe jetzt einen komplett anderen Trainingsrhythmus und lebe nicht mehr dort, wo für mich der Haushalt erledigt oder gekocht wird. Es hat sich viel verändert."

In die Rolle des Hausherrn muss der 20-Jährige erst noch hineinwachsen. Zumindest beim Kochen zeigt er sich experimentierfreudig: "Zuletzt habe ich sogar eine Lasagne gekocht. Meine erste Lasagne!"

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