Sloweniens Verband legt Beschwerde in Causa Prevc ein
Das Ziel dahinter sei aber nicht, eine öffentliche Debatte anzustoßen, wie man ausdrücklich betont.
Der slowenische Skiverband (SAS) wird am Dienstag beim Internationalen Skiverband eine offizielle Beschwerde gegen die Vorkommnisse rund um Domen Prevc im Rahmen des Teambewerbs bei der Skiflug-WM einlegen.
Es gehe nicht darum, "außergewöhnliche Maßnahmen" oder eine öffentliche Debatte anzustoßen, sondern um eine Klarstellung vonseiten der FIS, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden, hieß es in einer Stellungnahme des SAS.
Kein Regelverstoß bei Prevc
Bei Prevc hatten sich am Sonntag die beiden abgestellten Ski bei der Vorstartmaterialkontrolle selbstständig gemacht, sie rutschten über die Anlaufspur des Absprungturms talwärts.
Weil die Ski des Einzelweltmeisters nach dem Zwischenfall nicht rechtzeitig zurück an den Start gebracht wurden, durfte Prevc nicht antreten. Slowenien verpasste daraufhin eine Medaille. FIS-Materialchef Andreas Bauer betonte danach, dass Prevc keinen Regelverstoß begangen habe.
Keine weiteren Stellungnahmen vom SAS
Der slowenische Verband schrieb nun, dass die Entscheidung aus seiner Sicht "ernste Bedenken" über die gleichen Bedingungen sowie die Transparenz in einem Schlüsselmoment des Bewerbs hervorgerufen habe.
"Faire, sichere und gleiche Bedingungen" sicherzustellen sei die Basis für das Vertrauen in den Skisprungsport und in funktionierende Sportinstitutionen. Sportler, Trainer und Mitglieder des Betreuerstabs würden sich darüber hinaus nicht weiter zu der Causa äußern, hielt der SAS außerdem fest.