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Embacher erneut am Kulm-Podium: "kein Grund, sich zu ärgern"

Der Tiroler darf sich auch beim zweiten Skiflug-Bewerb am Kulm über eine Podestplatzierung freuen. Prevc bleibt aber mit einem Schanzenrekord unantastbar.

Embacher erneut am Kulm-Podium: "kein Grund, sich zu ärgern" Foto: © GEPA

Ein Traumwochenende, das nur wegen einem Dominator ohne Weltcupsieg endet.

Erneut schaffte es Stephan Embacher vor dem heimischen Publikum am Kulm nach dem Vortag auch am Sonntag auf den zweiten Platz. Lediglich der slowenische "Überflieger" Domen Prevc lässt sich nicht bezwingen und segelt dabei sogar zu einem Schanzenrekord.

Embacher in Topform: "Cool, ein grandioses Wochenende"

Auch am Sonntag haltet nur Embacher den Abstand zu Prevc in Grenzen. Mit einem Flug auf 240,5 Meter im ersten Durchgang stellt der 20-Jährige auch seinen persönlichen Rekord auf.

"Es ist schon richtig cool, dem 240er-Klub beizutreten. Es war ein grandioses Wochenende", strahlte Embacher über beide Ohren.

Für den Tiroler ist es daher nach den starken Leistungen am Kulm-Wochenende auch grundlos, dem ersten Weltcupsieg nachzutrauern. "Beim Skifliegen nur von Domen (Anm. Prevc) geschlagen zu werden, ist kein Grund, sich zu ärgern", so Embacher.

Prevc unantastbar: "Hätte nicht besser laufen können"

Nur Domen Prevc scheint derzeit unschlagbar zu sein. Der Slowene brach den Schanzenrekord am Kulm von seinem Bruder, Peter Prevc (244,0 Meter), nach zehn Jahren.

Obwohl die Jury den Anlauf auf Luke 21 verkürzte, ließ er sich davon nicht irritieren und segelte auf 245,5 Meter. "Ich dachte, dass es hart wird. Aber ich habe gesehen, dass unten Aufwind ist. Dann wusste ich, dass es möglich ist", so der 13-fache Saisonsieger.

Bereits am kommenden Wochenende stehen zwei Skisprung-Bewerbe auf der finnischen Großschanze von Lahti am Programm.

Der Rekordflug von Prevc im VIDEO:

Von Goldberger bis Prevc: Historie der Skiflug-Weltrekorde

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