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NEWS
"Natürlich bitter" - Tschofenig verpasst knapp den Tagessieg
Nach der Disqualifikation von Prevc fehlten dem Österreicher nur 0,7 Punkte auf den Sieg, dazu fand er klare Worte.
"Natürlich bitter, knapp nicht der Sieg", resümiert Daniel Tschofenig nach seinem zweiten Platz beim Skispringen auf der Großschanze in Lahti.
Zuvor stand er als Dritter in der Wertung, Domen Prevc wurde jedoch als vermeintlicher Tages- und Gesamtweltcupsieger aufgrund eines in Bezug auf sein Körpergewicht um einen Zentimeter zu langen Ski disqualifiziert.
Prevc in Lahti disqualifiziert - Tschofenig damit Zweiter >>>
Aus 10,2 Punkten auf den Sieg wurden somit innerhalb weniger Augenblicke nur 0,7 Punkte, die dem Kärntner auf den Sieger Philipp Raimund (GER) fehlten.
"Darf mich nicht beschweren"
Dennoch zeigt Tschofenig sich nach "vielen Misserfolgen" nach seinem letzten Podestplatz in Sapporo am 18. Jänner sehr glücklich mit seinem fünften Podestplatz in dieser Saison. "Ich glaub, da darf ich mich heute nicht beschweren und nehme den zweiten Platz gerne mit", sagt er.
Bei dem ersten Bewerb in Lahti, der als Nachtragsbewerb zu dem abgesagten Springen in Ruka in nur einem Durchgang ausgetragen wurde, taten sich viele Springer schwer.
Tschofenig nicht zufrieden mit Sprung
Tschofenig hätte sich von der Tatsache, dass viele vor ihm nicht weit kamen, nicht beunruhigen lassen, er hätte gewusst, dass, wenn er den Sprung auf die Kante bringen würde, dieser auch funktionieren würde. Nun hätte er Selbstvertrauen tanken können.
Zufrieden mit dem Sprung auf 124,5 Meter sei er dennoch nicht wirklich gewesen. "Grandios war er eigentlich gar nicht. Die Punkte, die ich umsetzen wollte, habe ich nicht umgesetzt", erklärt er. Er sei asymmetrisch gewesen.
Restliche Österreicher hatten zu kämpfen
Maximilian Ortner schaffte als Siebter ebenfalls den Sprung in die Top Ten. "Der Sprung war voll in Ordnung, vielleicht an der Kante noch ein bisschen zu spät, aber ich bin sehr zufrieden", sagt er nach seinem Sprung auf 120 Meter.
Der Rest der ÖSV-Springer hat sich im ersten Bewerb nicht so leicht getan. Jonas Schuster, der am Kulm zuletzt über einen Podestplatz jubeln durfte, wurde 15. und sei nicht ganz zufrieden mit 118,5 Metern. Vor allem die Umstellung vom Skifliegen sei schwer gewesen.
Auch Jan Hörl kam nicht über 117 Meter und Rang 19 hinaus, bei ihm hätte das Timing nicht exakt gestimmt.
Stefan Kraft wurde 21. und meint anschließend: "Grob falsch war es glaube ich nicht." Manuel Fettner belegte Rang 22.
Embacher erst in der Früh angereist
Stephan Embacher reiste erst um vier Uhr in der Früh von der Junioren-WM in Lillehammer ab, wo er auf der Normalschanze Gold holte. Heute habe er sich nicht fit gefühlt, der Tag sei hektisch gewesen.
Zu seinem Sprung auf 112 Meter sagt er: "Ich glaube, dass der Sprung relativ in Ordnung war, ich habe vielleicht ein bisschen viel nachgedacht, aber es war technisch ganz in Ordnung". Er wurde 27.