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ÖSV-Läufer endlich von Tabletten weg – "Massive Fortschritte"

Die vergangene Saison verlief schmerzhaft für Speedspezialist Stefan Rieser. Den Anschluss wieder herzustellen, ist kein billiges Unterfangen.

ÖSV-Läufer endlich von Tabletten weg – "Massive Fortschritte" Foto: © GEPA
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Starke Meniskusprobleme hemmten ÖSV-Speedspezialist Stefan Rieser in der vergangenen Saison gehörig.

Trotz seiner Einschränkungen – so gut wie kein Training, Rennstarts ohne Einfahren – war der 27-Jährige den gesamten vergangenen Winter im Einsatz, die großen Topergebnisse blieben jedoch aus: In Gröden fuhr er zwei Mal in die Weltcup-Punkte, im Europacup blieb er ohne Podestplatz.

Ohne Schmerztabletten ging eigentlich gar nichts bei Rieser. Nach dem von Schmerzen geprägten Winter stand sogar kurzfristig ein Karriereende im Raum. "Aber ich habe mir gedacht: Das war noch nicht alles", gibt sich der Abfahrer im Gespräch mit der "Krone" kämpferisch.

Ohne ÖSV-Kaderplatz - Rieser muss alle Kosten selbst tragen

Die ausbleibenden Ergebnisse hatten zwar zur Folge, dass der Salzburger aktuell ohne ÖSV-Kaderplatz dasteht und sein gesamtes Training selbst bezahlen muss, dennoch blickt er wegen seines verbesserten Gesundheitszustands positiv auf die kommende Saison.

"Ich habe massive Fortschritte gemacht, seit ich wieder auf Ski stehe", freut sich Rieser, der wieder ohne Tabletten auskommt: "Von denen habe ich in der vergangenen Saison genug genommen."

Interne Quali in den USA

Schon bald geht es für Rieser und seine ÖSV-Speedkollegen nach Nordamerika, wo sich der Salzburger der internen Qualifikation für einen Weltcup-Startplatz stellen wird.

Das erste Speedrennen der Weltcup-Saison findet am 28. November in Copper Mountain statt (Super-G). In der Woche darauf geht es weiter zum traditionellen Speed-Wochenende in Beaver Creek.

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