Beim Riesentorlauf zum Auftakt in Sölden hat ihn sein Speed positiv überrascht. Beim ersten Saison-Slalom vergangene Woche in Levi wäre durchaus ein Top-Ten-Platz drin gewesen.
"Man kann mal einen Slalom in den Sand setzen, auch wenn man gut drauf ist. Ich fühle mich sehr wohl auf den Slalom-Ski. Es wird immer wieder vorkommen, dass man auf einen Untergrund trifft, auf dem man nicht unbedingt um den Sieg mitfahren kann. Jetzt ist es halt einmal blöd gegangen", nimmt es Feller locker.
Er brauche sich vor der Konkurrenz im Slalom nicht zu verstecken. "Ich zähle mich zu den Favoriten."
Feller weiß, was es braucht, um in Gurgl schnell zu sein
Im Vorjahr führte der Tiroler in Gurgl einen ÖSV-Dreifachsieg an. Es war sein erster von insgesamt vier Slalom-Siegen im vergangenen Winter.
Der Triumph aus dem Vorjahr gibt zusätzliches Selbstvertrauen. "Ich weiß, was es braucht, um hier schnell zu sein", stellt Feller klar.
Die Bedingungen seien ähnlich wie im Vorjahr - und vor allem ganz andere als im finnischen Levi zuletzt. Das ÖSV-Team trainierte in den vergangenen Tagen exklusiv in Obergurgl. "Das ist definitiv ein Heimvorteil", sagt Feller.