Vor allem die Materialabstimmung stellt Hirscher und sein Van-Deer-Team vor Herausforderungen.
"Ich muss ehrlich sagen, ich habe geglaubt, dass es leichter sein wird", gibt der Gewinner von 67 Weltcup-Rennen zu. Die Erfahrungen aus seiner "ersten" Karriere würden ihm heute kaum helfen.
"Man kann es so beschreiben: Mein Notizheft ist die ersten zwei Seiten vollgeschrieben. Früher hatte ich eine ganze Bibel und da habe ich außen auch noch drauf geschrieben. Das ist einfach so zach. Wir können nicht sagen: Da und da sind wir den Schuh gefahren, mit der Einstellung und dem Setup beim Ski und so weiter. Jetzt ist es Stunde null", erklärt Hirscher.
Das Notizheft müsse jetzt mit jedem Trainingstag, mit jedem Schwung, mit jeder Fahrt gefüllt werden.
Hirscher: "Deshalb bin ich da und stelle mich dem"
Deshalb verzichtet Hirscher auch auf die Reise nach Übersee, wo in Beaver Creek am 8. Dezember ein Riesentorlauf auf dem Programm stehen würde. "Ich bleibe daheim, ich habe echt viel zu tun."
Noch wisse er aber nicht genau, wo er im Training ansetzen muss. "Aber das gehört auch zu dieser großen Reise dazu. Für mich ist es definitiv eine große Herausforderung, aber genau um solche Situationen ist es eigentlich auch gegangen. Deshalb bin ich da und stelle mich dem."