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"Wild von oben bis unten" - ÖSV-Fahrer in Schladming geschlagen

Lediglich Fabio Gstrein zeigte sich nach dem Rennen zufrieden. Manuel Feller hatte jedoch bis zu den Olympischen Spielen noch Regenerationsbedarf.

"Wild von oben bis unten" - ÖSV-Fahrer in Schladming geschlagen Foto: © GEPA

Die ÖSV-Läufer konnten beim Nightrace in Schladming nicht an den Sieg von Manuel Feller in Kitzbühel anknüpfen. Fabio Gstrein verhinderte ein rot-weiß-rotes Debakel.

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Beim fünften Slalom-Triumph des neuen Rekordsiegers Henrik Kristoffersen auf der Planai wurde der Tiroler als bester Österreicher Fünfter, Manuel Feller Zehnter und Joshua Sturm Zwölfter.

Kristoffersen teilte sich das Podest mit Teamkollege Atle Lie McGrath und dem französischen Olympiasieger Clement Noel.

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Gstrein: "Fühlt sich nicht gut an"

Im letzten Slalom vor den Olympischen Spielen konnte sich Gstrein, der nach dem ersten Durchgang Platz zehn belegt, noch auf Rang fünf verbessern. Die Bedingungen auf der Planai waren, wie auch tags zuvor im Riesentorlauf, schwierig.

Das Finale wurde vom Trainer von Lucas Braathen, Michael Pircher äußerst drehend gesetzt. "Ich habe mein Bestes gegeben. Es fühlt sich nicht gut an, es ist echt wild von oben bis unten, aber das gehört dazu. Ich habe mich halbwegs runtergekämpft", sagte Gstrein im ORF-Interview.

Dennoch sah er eine Verbesserung, die pünktlich vor den Olympischen Spielen eintrat: "Es geht zum Glück wieder in die richtige Richtung, es hat heute wieder gepasst", resümierte er.

Besonders der zweite Durchgang in Kitzbühel, bei dem er Laufbestzeit erzielte, habe ihm geholfen.

Nightrace - die Bilder des Siegertrios

Feller mit körperlichen Beschwerden am Start

Auch Feller tat sich schwer. Er konnte den Sieg von Kitzbühel nicht wiederholen und musste sich mit Rang zehn zufriedengeben.

Nach dem Riesentorlauf klagte der Tiroler über Schmerzen im Leisten- und Schambeinbereich, die bereits seit einiger Zeit bestünden und nach dem letzten "Riesen"-Auftritt im Weltcup schlechter wurden.

"Im Slalom ist das Feld so dicht, da muss alles zusammenpassen damit man vorne mitredet. Für das hat es heute nicht gereicht", meinte der 33-Jährige.

Er werde bis zu den Olympischen Spiele ein paar Tage Pause machen und mit Therapie schauen, dass er seine Probleme in den Griff bekomme.

Sturm stellt bestes Weltcup-Ergebnis ein

Joshua Sturm nahm aus einem sehr gelungenen zweiten Lauf viel mit. Er verbesserte sich von Rang 28 auf den 12. Platz verbessern. Damit stellte er sein bestes Weltcup-Ergebnis, das er erst am Vortag im Riesentorlauf aufgestellt hatte, ein.

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Das Ergebnis des Nightrace in Schladming:

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