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ÖSV-Trainerdiskussion: Chefcoach Trinker spricht Klartext
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Österreichs Technik-Frauen können nach dem Nacht-Slalom in Flachau zumindest ein bisschen durchatmen.
Platz sechs von Katharina Liensberger und eine bis zu einem schweren Fehler kurz vor Schluss beherzte Leistung von Katharina Truppe (12.) waren beim Heimrennen zumindest kleine Lichtblicke in der aktuellen Krise.
"Es ist ein kleiner Schritt, aber ein sehr wertvoller", meint Liensberger vor der zweiwöchigen Rennpause im Techniksektor. Auch den ins Kreuzfeuer geratenen Trainern wurde etwas Luft verschafft.
Thomas Trinker, der die Gesamtverantwortung für die ÖSV-Frauen trägt, versuchte nach turbulenten Tagen rund ums Heimrennen zu kalmieren. "Natürlich waren in letzter Zeit alle geknickt, aber es gibt keinen Konflikt in der Gruppe. Wir versuchen schon, eine Kommunikation auf Augenhöhe im Team zu führen", sagt der Steirer in Flachau.
"Bis man sich als Mensch kennenlernt und versteht, wie der andere tickt, braucht es seine Zeit."
Trinker: "Es wird jetzt sicher kein Trainer ausgetauscht"
Das Flachau-Abschneiden macht Trinker "sehr stolz", denn: "Es ist kein Spitzenergebnis, aber es ist ein Ergebnis, das zeigt, dass sie noch da sind."
Schnelle Teilzeiten zögen sich wie blöde Fehler weiter quer durch die Leistungen. "Aber sie hatten einen Megadruck, weil in den letzten Tagen so viel dahergekommen und auch viel geredet worden ist."
Einem Radikalumbau seines Trainerteams erteilt Trinker neuerlich eine Absage. "Es wird jetzt sicher kein Trainer ausgetauscht werden. Aber wir werden sicher Dinge optimieren und gewisse Sachen vielleicht von einer anderen Richtung angehen", sagt Trinker, ohne konkret werden zu wollen.
Auch Magoni steht nicht zur Diskussion
Liensbergers "Personal"-Coach Livio Magoni sitzt laut Herbert Mandl, ÖSV-Chef der Alpin-Sparte, weiter fest im Sattel.
"Der Livio wird in der Mannschaft bleiben, das ist überhaupt kein Thema." Zudem habe sich Liensberger ja Magoni als Coach "selber ausgesucht", so Mandl. "Vielleicht ist die Chemie nicht so gut, wie man es vermutet hat, aber das weiß man vorher nicht."
ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober hatte sich vor dem Rennen in Flachau nach Gesprächen mit Mandl und Trinker bezüglich Kompetenzverschiebungen noch "offen gezeigt", betonte aber, dass es die Entscheidung der sportlich Verantwortlichen sei.
"Das ist nicht meine Entscheidung. Das muss aus dem Team heraus entstehen, die sind mit den Athletinnen am Berg und wissen, welche Defizite vielleicht vorhanden sind. Ich weiß nur, dass es bis gestern sehr viele Gespräche gab. Da ist schon einiges aufgearbeitet worden. Wenn ein Vorschlag kommt, stehe ich dem offen gegenüber", so Stadlober.