Assinger nach Kugel: "Die letzten drei Jahre waren Hardcore"
Julia Scheib krönt ihre Top-Saison mit der Kristallkugel im Riesentorlauf. Bei Cheftrainer Roland Assinger brechen danach die Emotions-Dämme.
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Nach dem Riesentorlauf-Sieg von Julia Scheib in Are (zum Rennbericht>>>) und dem damit verbundenen Gewinn der kleinen Kristallkugel konnte Frauen-Cheftrainer Roland Assinger im "ORF"-Interview nach dem Rennen seine Tränen nicht zurückhalten.
"Die letzten drei Jahre waren Hardcore. Die Kugel von Cornelia Hütter vor zwei Jahren und die jetzt, das ist schon etwas ganz Besonderes", so der 52-Jährige.
"Gerade der Riesentorlauf war bei uns im Team seit Jahrzehnten verpönt und immer wieder ein Skandal – und dann macht das die Julia Scheib heute. Ich bin sprachlos, aber innerlich freu ich mich brutal", so Assinger.
"Man muss sie auch einbremsen"
Scheib sorgte in Are für die erste kleine Kristallkugel der Frauen im Riesentorlauf seit der Saison 2015/16, als Eva-Maria Brem triumphierte. In dieser Saison war die Steirerin nahezu unschlagbar, feierte fünf Siege und stand zwei weitere Male am Podest.
"Julia ist sehr kritisch und genau. Da muss man sie manchmal auch einbremsen. Aber sie ist so fokussiert, schaut auch bei den Herren zu, welche Lösungen es gibt, und das macht den Unterschied aus", ordnet Riesentorlauf-Coach Martin Sprenger, der vor dieser Saison zum ÖSV zurückkehrte, die Hintergründe des Triumphs ein.