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Liensberger? "Das will keiner sehen"
Die Betroffenheit bei den ÖSV-Frauen ist nach dem schweren Sturz von Katharina Liensberger groß.
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Das ÖSV-Team muss die gesamte restliche Saison auf Katharina Liensberger verzichten.
Die Slalom-Weltmeisterin von 2021 kam beim Riesentorlauf-Training in St. Michael schwer zu Sturz >>>
Für die 28-jährige Vorarlbergerin ist die Olympia-Saison damit bereits vorzeitig beendet.
Alpinchef Christian Mitter schildert den Unfallvorgang. "Es war recht unscheinbar. Beim vorletzten Tor ist sie vorne übergerollt und in eine leichte Disbalance gekommen – dann hat etwas nachgegeben. Das war leider der Schienbeinkopf", wird Mitter in der "Krone" zitiert.
Scheib: "Gehört leider dazu"
Die Betroffenheit bei den Kolleginnen war natürlich groß. So auch bei Julia Scheib: "Mir tut es sehr leid für sie, hoffentlich ist sie bald wieder bei uns dabei. Das will keiner sehen, aber es gehört leider dazu und zeigt auch, wie gefährlich unser Sport ist."
"Man kann harmlos wegrutschen und wir haben schon fast ’Waffen’ unter den Füßen angeschnallt. Daher muss man dankbar sein, wenn man einen Trainingstag abschließt und alles gut gegangen ist", erklärt Scheib der "Krone".
Wenn man den Hubschrauber kreisen sieht...
Ricarda Haaser, die selbst erst von einer schweren Verletzung zurück ist, leidet mit Liensberger mit: "Es ist nie cool, wenn es eine Teamkollegin erwischt. Vor allem, wenn man beim selben Training ist und man den Hubschrauber kreisen sieht. Dann weiß man, dass es eine ernstere Sache ist. Es wartet keine leichte Zeit auf sie."
"Ich bin mir sicher, dass sie stärker zurückkommen wird", glaubt Stephanie Brunner an ein starkes Comeback ihrer Teamkollegin.