Hütter nach Super-G: "So schlecht war es nicht"
Einzig Cornelia Hütter schaffte es für den ÖSV beim Super-G in die Top-10. Nadine Fest gelingt mit hoher Nummer ein "Befreiungsschlag". Dritter Heimsieg für Italien im Val di Fassa.
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Kaum Erfolgserlebnisse für den ÖSV gibt es am Sonntag beim Super-G der Frauen im Val di Fassa.
Lediglich Cornelia Hütter verzeichnete mit ihrem siebenten Platz eine Top-10-Platzierung. Nach dem zweiten Rang bei der Abfahrt am Samstag fehlten der Steirerin letztlich nur 0,17 Sekunden auf das erneute Podest.
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Hütter mit drei Top-10-Platzierungen in Italien
Die Steirerin darf nach drei Top-10-Plätzen an diesem Speedwochenende durchaus erfolgreich bilanzieren.
"So schlecht war es nicht", erklärt die 33-Jährige im ORF-Interview. Allerdings hatte auch Hütter beim Super-G etwas mit der Ideallinie zu kämpfen. "Wenn ein Meter fehlt, wird es langsam und man kommt nicht mehr zurück", fügt sie hinzu.
Fest kann auf bestes Saisonergebnis "aufbauen"
Für Nadine Fest gab es nach ihrer Fahrt einen Grund zu Jubeln. Die Kärntnerin fuhr mit der hohen Startnummer 28 noch auf den zwölften Platz. Damit sicherte sie sich ihr bestes Saisonergebnis.
"Es war ein Befreiungsschlag, es tut schon sehr gut. Darauf kann ich aufbauen", erklärt die 27-Jährige nach dem Rennen.
Curtoni mit erstem Sieg nach vier Jahren: "Es ist unglaublich"
Auch am Sonntag durften hingegen die italienischen Fans im Zielbereich ausgelassen jubeln.
Denn Elena Curtoni jubelte nach den zwei Abfahrtserfolgen von Laura Pirovano über den dritten italienischen Sieg an diesem Wochenende.
"Es ist wirklich unglaublich und unbeschreiblich. Ich habe endlich wieder das Selbstbewusstsein, das ich seit der Verletzung verloren hatte", so die 35-Jährige.
Curtoni erlitt im Dezember 2023 in St. Moritz eine Fraktur des Kreuzbands sowie eine Verletzung des Oberschenkelmuskels. Daraufhin musste sie ein gesamtes Jahr pausieren. Nun holte sich Curtoni aber den vierten Karriereerfolg und den ersten Sieg seit der Abfahrt in St. Moritz im Dezember 2022.
Am kommenden Wochenende folgt ein Technick-Wochenende in Are (Schweden) mit einem Riesenslalom und einem Slalom.