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Herausfordernde Wetterlage für Weltcup-Rennen in Zauchensee
Nach dem strengen Frost der letzten Tage soll es milder werden. Doch Schneefall und Wind sollen das Wochenende prägen.
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Mit den alpinen Ski-Weltcuprennen diese Woche in Altenmarkt-Zauchensee eröffnen auch die reinen Speedfahrerinnen ihr neues Jahr.
Als Gewinnerin der letzten Abfahrt 2025 in Val d'Isere und Super-G-Siegerin vor zwei Jahren in Salzburg reist Cornelia Hütter an.
Es wartet nicht nur eine bestens präparierte Piste am Gamskogel, sondern auch eine sehr winterliche Wettersituation mit anfangs Eiseskälte, dann Schneefall und Wind.
Samstag bester Tag
Laut Alexander Ohms von der GeoSphere Austria, Regionalstelle Salzburg und Oberösterreich, ist aus derzeitiger Sicht der Samstag der beste Tag fürs Rennfahren.
"Es wird in der Früh auflockern und am Vormittag Sonne geben. Da ergibt sich ein gutes Fenster mit wenig Wind und guter Sicht", sagt er auf APA-Anfrage. Beginn der Abfahrt ist um 11:30 Uhr (LIVE-Ticker>>>).
Schon am Donnerstag und Freitag sind jeweils zu dieser Uhrzeit Trainings angesetzt, da könnte auch Geduld gefragt sein. Jedenfalls wird die Pistencrew rund um OK-Chef Michael Walchhofer gefordert sein.
Frost soll sich auflockern
Zumindest mit der bitteren Kälte sollte es für ein paar Tage vorbei sein. "Der strenge Frost hält bis Mittwoch, danach wird es vorübergehend ab Laufe des Donnerstags deutlich milder", sagte Ohms.
Das heißt, von minus 16 Grad in 2.000 m Höhe klettert das Thermometer bis Samstag auf minus ein, zwei Grad. Das bringt aber auch feuchtere Luft. Donnerstag kann es bei dichten Wolken zeitweise leicht schneien, in der Nacht auf Freitag ausgiebiger.
"Sichteinschränkungen durch Nebel wird ein Thema sein", meinte Ohms. Der Samstag verspricht gut zu werden, der Sonntag wieder deutlich kälter mit kräftigem Wind.
Noch drei Speedstationen vor Olympia
Die Speedrennen in Zauchensee werden aus österreichischer Sicht nicht nur in Hinblick auf die Teilnahme von Riesentorlauf-Spezialistin Julia Scheib im Super-G am Sonntag spannend, sondern auch für die mögliche ÖSV-Aufstellung bei den Olympischen Spielen.
Die Frauen haben danach vor den Winterspielen im Speedbereich noch in Tarvisio und Crans Montana je eine Abfahrt und einen Super-G vor sich.
Außer Hütter kamen in diesem Winter in der Abfahrt noch Magdalena Egger als Zweite und Mirjam Puchner als Dritte jeweils in St. Moritz auf das Podest. Im Super-G steht ein sechster Platz von Hütter in Val d'Isere als bestes Saisonergebnis für die rot-weiß-rote Speedabteilung zu Buche.