Wann Henrik Kristoffersen seine Karriere beenden will
Der Norweger wollte eigentlich schon nach Olympia 2026 Schluss machen. Nun verrät er, wann er "wirklich fertig" ist.
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Am Mittwoch kann sich Henrik Kristoffersen beim Nightrace in Schladming zum alleinigen Rekordhalter krönen.
Aktuell halten der Norweger und Benjamin Raich bei jeweils vier Weltcupsiegen auf der Planai (alle im Slalom). "Ich will diesen fünften Sieg! Was für mich feststeht: Für den Rekord zählt nur jener im Slalom, nicht der im Riesentorlauf", sagt Kristoffersen im Gespräch mit der "Kronen Zeitung".
In der aktuellen Saison war dem 31-Jährigen bislang noch kein Slalom-Sieg vergönnt. In Kitzbühel fuhr er zuletzt auf Rang zehn. "Vor der Saison habe ich gehofft, dass es besser läuft", so der Techniker.
"Das habe ich meiner Frau versprochen"
Das Nightrace in Schladming hätte eines der letzten Rennen in Kristoffersens Karriere sein können. Denn vor zehn Jahren sagte er seiner Frau, dass für ihn nach 2026 Schluss sein werde.
"Dann habe ich gemeint, die WM 27 geht ja auch noch. Und dann wäre 29 die WM daheim in Norwegen. Und wenn ich die fahre, dann kann ich Olympia 2030 auch gleich noch mitnehmen", lacht Kristoffersen.
Danach will er seine Skier aber wirklich an den Nagel hängen. "Wenn das Material passt, ich körperlich und mental fit bleibe und um Siege mitfahren kann, ist nach Olympia 2030 Schluss. Diese Entscheidung steht zu 100 Prozent. Das habe ich meiner Frau versprochen."
Der Routinier hat bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi Slalom-Bronze geholt, vier Jahre später wurde er in Pyeongchang Vize-Olympiasieger im Riesentorlauf. Olympia-Gold fehlt ihm noch.