-
Wer ist die Slalom-Queen?
3er-Gondel -
Wer ist der größte Slalomläufer aller Zeiten?
3er-Gondel -
Wie sieht die Zukunft der Winterspiele aus?
Standpunkt -
Tierlist: Die rot-weiß-roten Magic Moments bei Olympischen Winterspielen
3er-Gondel -
Droht Österreich ein Olympia-Dämpfer?
Standpunkt -
Die Könige der Abfahrt?
3er-Gondel -
Streif am Limit: Wie gefährlich darf Spektakel sein?
Standpunkt -
Ranking: Rückblick auf die Sportmomente 2025
Sonstiges -
Ist Marcel Hirscher der Ski-GOAT?
Standpunkt -
Julia Scheib: Österreichs neue Seriensiegerin?
3er-Gondel
NEWS
Stecher: "Liegt nicht daran, dass wir schlecht gearbeitet haben"
Der ÖSV war bei den Alpinen lange Zeit die klare Nummer eins. Dass andere nun vor oder gleichauf mit Österreich liegen, liege an einem verlorengegangenen Wettbewerbsvorteil.
Presented By
Seit 2024 amtiert Mario Stecher als Sportdirektor des ÖSV.
Er war noch im selben Jahr eine treibende Kraft hinter dem "Projekt 2030". Dieses Nachwuchskonzept hat zum langfristigen Ziel, wieder an die absolute Spitze anzuschließen.
Ein Schritt nach vorne?
Zunächst wolle man sich bis 2030 breiter aufstellen, "dann wären diese Sportler sicher auch die Kandidaten für die Olympischen Spiele 2034 in den USA und die WM in St. Anton, egal ob wir sie 2033 oder 2035 kriegen", so Stecher im "Kurier". Bis dahin wolle man wieder eine "schlagkräftige Mannschaft haben".
Erste Schritte in die richtige Richtung will er schon erkannt haben. Beendete man die Vorsaison im Nationencup noch mit mehr als 3.000 Punkten Rückstand auf die Schweiz, waren es diesmal nur mehr 700. Das sei bei aller Kritik durchaus ein Zeichen, "dass einige Dinge schon auch gut gelaufen sein müssen", meint der Sportdirektor.
Es klafft ein Loch
Die meisten Leistungsträger, mit Ausnahme von Julia Scheib, sind allerdings bereits jenseits der 30. Dahinter klafft ein Loch. Der Grund dafür sei die Stärke des Teams in der Vergangenheit, erklärt Stecher. Junge Athlet:innen seien da nicht vorbeigekommen. Das sei nicht nur bei einer Generation so gewesen, sondern bei zwei. "Dieses Loch haben wir jetzt gerade."
Zudem hätten andere Nationen aufgeholt, "auch in Themen wie Technologie und Wissenschaft". Österreich sei da lange Vorreiter gewesen, dieser Wettbewerbsvorteil sei nicht mehr vorhanden, man befinde sich nun mit anderen Verbänden auf Augenhöhe. "Aber nicht etwa, weil wir so schlecht gearbeitet haben, sondern weil die anderen nachgezogen haben", so Stecher. Das müsse man anerkennen.
Dass die Nachwuchsarbeit nicht mehr so einfach wie zu früheren Zeiten ist, gilt als offenes Geheimnis: Der Zulauf zum Skisport ist in einigen Bundesländern rückläufig. Es gibt aber auch positive Beispiele, wie Stecher betont. In Tirol etwa würden die Zahlen sogar steigen, hebt Stecher hervor.