NEWS

Schweizer Ski-Ass dominiert: "Eine Bestzeit nach der anderen"

Nach dem Trainingslager in Chile gibt der Schweizer Trainer Einblick in die Form seiner Mannschaft. Einer sei besonders herausgestochen, es war nicht Odermatt.

Schweizer Ski-Ass dominiert: "Eine Bestzeit nach der anderen" Foto: © IMAGO / Ulrich Wagner
Kommentare

Die Schweizer Skifahrer dürften bereits für den kommenden Winter gerüstet sein!

Das Team bestritt die Vorbereitung im chilenischen Valle Nevado. Dort hat Franjo von Allmen offenbar das Tempo vorgegeben. Wie der Schweizer Speed-Trainer Reto Nydegger dem "Blick" erzählt, habe er "eine Bestzeit nach der anderen aufgestellt". Zudem habe er sich noch einmal gesteigert und sei auch deutlich konstanter geworden.

Bei den Olympischen Spielen holte der 25-Jährige drei Goldmedaillen. Außerdem richtete der eigentliche Speedspezialist bereits eine Kampfansage an die Konkurrenz. Wie er auf Instagram mitteilt, habe er auch viel an seinen Riesentorlauf-Fähigkeiten gearbeitet (Mehr dazu >>>).

Odermatt hatte nach Verletzung "ein paar richtig gute Tage"

Auch Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt konnte nach seiner verspäteten Anreise ins Training einsteigen. "Ich hatte hier ein paar richtig gute Trainingstage", sagt er nach seiner überstandenen Muskelverletzung.

Cheftrainer Tom Stauffer fügt hinzu: "Wir hatten mit Marco zu wenig Einheiten, um richtig spezifisch arbeiten zu können."

Trotz der sehr guten Leistungen von von Allmen scheinen auch die anderen Schweizer Athleten bereits in guter Form zu sein. Es sei nicht so, "dass Franjo allen anderen im Training meilenweit davongefahren ist, der Rest des Teams ist zeitmäßig nicht weit weg".

Wetter spielte nur teilweise in die Karten

Ein internationales Kräftemessen wurde aufgrund unpassender Wetterbedingungen abgesagt. Dominik Paris hätte eigentlich zwei Tage mit dem Team trainieren sollen.

Generell seien die Bedingungen wechselhaft gewesen. Dies sei jedoch nicht unbedingt ein Nachteil gewesen. "Im Winter müssen wir ja auch bei unterschiedlichen Verhältnissen abliefern", erklärt Nydegger und fügt an: "Im Vorjahr konnten wir in Chile jeden Tag bei schönstem Wetter trainieren. Diesmal waren die Verhältnisse unterschiedlich. Anfänglich war es ein wenig zu weich, danach sind wir in den Genuss von Top-Tagen gekommen, ehe es zuletzt zu warm war."

Den ersten richtigen Vergleich wird es für Odermatt und Co. am 25. Oktober in Sölden geben. In Österreich findet ein Riesentorlauf statt, ehe es für die Speedfahrer ab dem 28. November (Copper Mountain) ernst wird.

Die besten Urlaubsbilder 2026 der Ski-Stars

Kommentare