ÖSV sieht Scheib als Kandidatin für den Olympia-Super-G
Neben dem Riesentorlauf könnte Julia Scheib noch in einer zweiten Disziplin starten. Alle Nationen haben ein Maximalaufgebot von elf Aktiven pro Geschlecht, weshalb ein Start diskutiert wird.
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Bei den Ski-Weltcups in Kitzbühel und Spindleruv Mlyn haben die Olympia-Wackelkandidaten im ÖSV-Team ihre letzten Chancen für Eigenwerbung.
Super-G, Abfahrt, Slalom für die Männer, Riesentorlauf, Slalom für die Frauen - am Sonntag ist das 22-köpfige Aufgebot für die Winterspiele in Italien in zwei Wochen endgültig komplett.
Auf der Shortlist für den Olympia-Super-G steht überraschend auch die Riesentorlauf-Spezialistin Julia Scheib.
Das Medaillenrennen im Super-G findet drei Tage vor Scheibs Paradedisziplin Riesentorlauf statt. "Ein Olympiastart vor dem Olympiastart wäre cool", sagte Mitter am Donnerstag in Kitzbühel.
Scheibs Meinung noch nicht bekannt
Er nennt das "die Maschine durchblasen, bevor es zum richtigen Event kommt". Scheib, die beim abgesagten Zauchensee-Rennen um ihre Saisonpremiere im Super-G umgefallen ist, hat laut dem Sportlichen Leiter auch Stärken in dieser Disziplin.
Scheibs Meinung über das Rennen vor dem Rennen ist aber auch Mitter laut Eigenaussage noch nicht bekannt.
Anders als im Weltcup gibt es pro Olympia-Rennen maximal vier Starterinnen und Starter. Das kann bei einem Maximalaufgebot von elf Aktiven pro Geschlecht mitunter auch zur Denksportangelegenheit werden.