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Materialänderung angekündigt: Schlechte Nachrichten für Odermatt?

FIS-Renndirektor Markus Waldner sieht am Materiaksektor dringend Handlungsbedarf - und könnte damit Marco Odermatt etwas reinpfuschen.

Materialänderung angekündigt: Schlechte Nachrichten für Odermatt? Foto: © GEPA

FIS-Renndirektor Markus Waldner sieht sich auf seinem Weg bestätigt, die Liste an verletzten Athleten im Alpinen Ski-Weltcup zu reduzieren.

Vor allem bei der Pistenpräparierung machte man in der abgelaufenen Saison einiges anders. Kompakte Pisten, die nicht brechen, hinzustellen, war das Ziel - was nicht allen Läufern gefiel, auch weil die Pisten nach den ersten Läufern oft schnell nachließen.

Aus der Schweiz gab es beispielsweise Kritik, dass man zu wenig Wasser bei der Präparierung verwende. Waldner widerspricht dem im Gespräch mit dem "SRF" vehement: "Das war ein Missverständnis. Wir haben gleich viel Wasser in der Grundpräparation genutzt, aber vermieden, oberflächliche Eislaufplätze zu schaffen."

Waldner will Skischuhe limitieren

Auch beim Material wurde vor der Saison nachgeschärft, so wurden die kontroversen Carbon-Schienbeinschoner verboten. Athleten wie Marco Odermatt ließen sich als Reaktion darauf höhere Skischuhe bauen - doch auch hier will Waldner laut "SRF" nun eine Überarbeitung der Regel und künftig eine Beschränkung der Skischuhhöhe festlegen.

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Weiters möchte Waldner unbedingt beim Thema Ski-Helm ansetzen. "Der Helm ist nicht mehr gut genug. Wir sehen rollende Helme, das darf nicht sein", spricht er auf Vorfälle an wie bei Daniel Hemtsberger im Training bei den Olympischen Spielen. Mit Universitäten soll an einem sichereren Helm-Konzept gearbeitet werden.

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