Brignone: "Es wird schwer, dass man mich nächstes Jahr sieht"
Die Doppelolympiasiegerin von Cortina hat weiter mit Schmerzen zu kämpfen.
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Bei den Olympischen Spielen in Cortina krönte Federica Brignone eine bislang schon eindrucksvolle Karriere.
Nicht mal ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss holte die 35-jährige Italienerin zweimal Gold bei ihren Heimspielen, doch schon danach lässt sie mit einer Aussage aufhorchen: "Würde beide Goldenen eintauschen">>>
Brignone hat immer noch mit den Folgen ihrer Verletzung und den damit einhergehenden Schmerzen zu kämpfen. "Ich will noch nicht aufhören, aber ich habe es satt, mich schlecht zu fühlen. Der Schmerz bringt mich um", sagt die zweifache Gesamtweltcupsiegerin gegenüber der "Gazzetta dello Sport".
"Ich habe große Schmerzen"
Aktuell sind die Ski-Frauen in Soldeu. Auch Brignone will eigentlich bei der Abfahrt (Freitag 11:00 Uhr im Live-Ticker) und den beiden Super-Gs (Samstag und Sonntag um 10:15) an den Start gehen. Doch sie "verließ Olympia mit vielen Problemen".
Trotz meherer Therapien in den letzten Tagen hat sie immer noch, mit Schmerzen zu kämpfen: "Ich hoffte, mich besser zu fühlen, aber ich habe weiterhin Probleme. Ich habe große Schmerzen, und ich habe Probleme damit, Gewicht auf die Ski zu bringen."
Wie es in Zukunft für sie weitergeht, will sie abwarten: "Wie ich immer sagte, ich schaue von Tag zu Tag, aber es soll keine Qual sein. Wenn es sich nicht bessert, wird es schwer, dass man mich nächstes Jahr sieht."