...seine Siegfahrt:
"Die Fahrt war 100 Prozent Risiko. Perfekt war sie nicht. Ich war beim Tor in der Traverse nicht dabei und habe deswegen das Tempo in den Zielschuss nicht mitnehmen können. Da ist sicher noch was drinnen. Oben in der Fläche weiß ich nicht genau, warum ich so viel Zeit verloren habe. Aber sonst war es sicher eine sehr, sehr, sehr gute Fahrt. Die Fahrt war voll am Limit."
...das lange Warten, bis sein Sieg feststand:
"Wir haben gesehen, dass der Schneefall oben nachgelassen hat und das Licht rausgekommen ist. Ich habe mit Domi (Paris, Anm.) und Beat (Feuz, Anm.) geredet und wir haben alle gesagt, das wird knapp. Kitzbühel hat solche Geschichten schon öfter geschrieben. Letztes Jahr ist Blaise Giezendanner mit hoher Nummer aufs Podest gefahren. Ich selbst habe auch einmal das Glück gehabt, dass ich mit einer Nummer über 20 nach vorne gefahren bin. In Kitzbühel muss man immer mit Überraschungen rechnen."
"Das ist die wichtigste Abfahrt im Kalender. Dass ich mich auch Kitzbühel-Sieger nennen darf, wie viele andere Legenden, ist großartig."
...sein Gefühl vor dem Rennen:
"Ich habe mich am Start sehr gut gefühlt. Ich hatte die Entschlossenheit und wollte das Herz in die Hand nehmen. Ich habe bei den letzten Abfahrten auch immer voll riskiert. In Wengen waren noch zu viele Fehler dabei. Heute habe ich ein paar weniger gemacht."
...die Bedeutung seines ersten Abfahrts-Siegs in Kitzbühel
"Der Sieg hat einen großen Stellenwert in meiner Karriere. Es ist kein Geheimnis, dass die Abfahrt hier einen höheren Stellenwert hat als der Super-G. Das ist die wichtigste Abfahrt im Kalender. Dass ich mich auch Kitzbühel-Sieger nennen darf, wie viele andere Legenden, ist natürlich großartig."