Heimsieg zum Kitz-Auftakt! Tiroler Nachwuchs jubelt am Ganslern
Die Hahnenkammrennen starten mit einem Heimsieg! Mit einer Aufholjagd sichert sich Team Tirol den Sieg beim Juniors Race in Kitzbühel.
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Gelungener Startschuss für die 86. Hahnenkamm-Rennen: Beim "Longines Future Hahnenkamm Champions" Juniors Race setzte sich das Team Tirol in einem packenden Finale gegen die internationale Konkurrenz durch.
Die Lokalmatadore bewiesen im zweiten Durchgang Nervenstärke aus Stahl und verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr.
Noch bevor die Weltcup-Elite am Sonntag den Slalom-Hang in Kitzbühel in Angriff nimmt, gehörte die Bühne am Mittwochnachmittag den Stars von morgen. Auf dem geschichtsträchtigen Ganslernhang lieferten sich die Nachwuchstalente ein hochspannendes Duell, das erst im zweiten Durchgang entschieden wurde.
Tiroler Nervenstärke dreht das Rennen
Nach dem ersten Lauf sah es noch nach einem Erfolg für die Gäste aus Deutschland aus, die das Klassement anführten. Doch wie schon im Jahr 2025 bewiesen die Tiroler im entscheidenden Durchgang die stärksten Nerven.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fingen sie die deutsche Auswahl noch ab und sicherten sich den insgesamt achten Triumph bei diesem prestigeträchtigen Nachwuchsbewerb.
Besonders hervor tat sich dabei Finn Neururer aus Mutters. Er war nicht nur bereits im Vorjahr Teil der Siegermannschaft, sondern markierte auch am Mittwoch die schnellste Zeit bei den Burschen. Bei den Mädchen raste die Italienerin Hannah Mahlknecht zur Bestzeit.
Das Podest und der Modus
Hinter den siegreichen Tirolern landete das Team Österreich II auf dem starken zweiten Platz. Deutschland, das zur Halbzeit noch geführt hatte, musste sich schlussendlich mit Rang drei begnügen.
Das Siegerteam aus Tirol glänzte in der Besetzung Lea Tasser, Lorena Plankensteiner, Anna Steixner, Finn Neururer, Ruiz Herzig und Luis Stecher.
Beim Juniors Race besteht jedes Team aus drei Mädchen und drei Burschen, die jeweils zwei Slalomdurchgänge absolvieren. Selbst bei einem Ausfall im ersten Lauf darf im zweiten Durchgang gestartet werden, wobei eine Strafzeit in die Wertung einfließt. Für das Gesamtergebnis werden die Zeiten der jeweils zwei schnellsten Mädchen und Burschen pro Team addiert. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 20.000 Euro an die teilnehmenden Nationen ausgeschüttet.
Der Endstand beim Juniors Race 2026:
Tirol
Österreich II
Deutschland
Tschechien
Österreich I
Schweiz
Italien
Liechtenstein
Großbritannien
Kroatien
Slowakei