Lamparter verpasst im Zielsprint das Podest
Österreichs Kombinations-Star legt trotzdem eine starke Aufholjagd hin. Sowohl bei den Männern als auch den Frauen gibt es norwegische Erfolge.
Österreichs Kombinierer verpassen im zweiten Bewerb in Oberhof die Podestplätze.
Johannes Lamparter (+35,9) muss sich nach Sprung-Rang 13 erst im Zielsprint dem Deutschen Julian Schmid geschlagen geben und wird bei schwierigen Verhältnissen in der Langlauf-Loipe Vierter.
Direkt hinter ihm landet Stefan Rettenegger (+42,2) an fünfter Stelle, dessen Bruder Thomas Rettenegger (+53,8) belegt den neunten Platz. Franz-Josef Rehrl, der als Führender nach dem Springen in die Loipe ging, landet auf dem 20. Rang. Fabio Obermeyr wird 21.
Florian Kolb (27.) und Martin Fritz (30.) sammeln ebenfalls noch Weltcup-Punkte, im Gegensatz zu Paul Walcher, der nach einem Sturz nur 32. wird.
Als Gewinner geht Jens Luraas Oftebro hervor, er führt vor seinem Bruder Einar Luraas Oftebro (+27,8) einen norwegischen Doppelsieg an.
Drei Österreicherinnen in den Top 10
Bei den Frauen setzt sich wie schon am Samstag die norwegische Dominatorin Ida Marie Hagen durch. Die Gesamtweltcup-Führende läuft von Rang drei nach dem Springen zu einem überlegenen Sieg, es ist ihr siebter Erfolg in Serie.
Sprung-Siegerin Minja Korhonen aus Finnland liegt bereits 35,4 Sekunden zurück, Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Nathalie Armbruster (GER/+58,5) lässt die US-Amerikanerin Alexa Brabec (+1:00,9) knapp hinter sich und holt Platz drei.
Österreichs Kombinierinnen präsentieren sich mannschaftlich geschlossen stark: Katharina Gruber (+1:34,4) wird als beste ÖSV-Athletin Fünfte, Lisa Hirner (+1:52,4) belegt den siebten Rang und Claudia Purker (+2:35,6) landet an der neunten Stelle. Annalena Slamik wird 25.
Am kommenden Wochenende pausieren die Nordischen Kombinierer:innen, ehe es von 30. Jänner bis 2. Februar für das Nordic Combined Triple nach Seefeld geht. Danach warten die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina.