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Mario Stecher kritisiert Olympia-Pläne

Der ÖSV-Sportdirektor kann nichts mit gewissen Plänen des IOC anfangen. Auf die Zukunft der nordischen Kombi unter den fünf Ringen blickt er positiv.

Mario Stecher kritisiert Olympia-Pläne Foto: © GEPA

Die nordischen Kombinierer Österreichs gehörten zu den positiven Überraschungen der Olympischen Spiele 2026.

Drei Medaillen holten die ÖSV-Kombinierer, drei Mal war Johannes Lamparter beteiligt. Neben Einzel-Silber auf der Groß- und Normalschanze gewann der Tiroler gemeinsam mit Stefan Rettenegger Bronze im Teamsprint.

"Die Nordische Kombination lebt"

Weiterhin ist es allerdings möglich, dass es der letzte Olympia-Auftritt dieser Disziplin war. Vor rund einem Jahr stand ein Olympia-Aus der nordischen Kombi erstmals im Raum.

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Stecher wirkt dahingehend jedoch positiv gestimmt, wie er gegenüber der "Kleinen Zeitung" erklärt: "Unter dem Strich hat sich gezeigt, dass die Nordische Kombination lebt."

"IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und andere Delegationen haben die Bewerbe in Val di Fiemme genauestens verfolgt und extrem spannende Wettkämpfe erlebt. Das war absolute Werbung für den Sport", so der ÖSV-Sportchef. Die Entscheidung über die Zukunft der Nordischen Kombi bei Olympia werde im Juni fallen.

"Kann man gleich Tennis und Fußball auf Schnee bringen"

Womit Stecher weniger d'accord geht, sind andere Pläne des IOC. Das Komitee überlege laut ihm, ob 2030 Cyclocross und Cross-Running als neue Sportarten aufgenommen werden.

"Das hat für mich mit Wintersport nichts mehr zu tun", stellt der 48-Jährige klar. "Wintersport gibt es nun einmal nicht auf der ganzen Welt und das ist ein Merkmal der Winterspiele, das man sich beibehalten sollte. Sonst kann man bei künftigen Winterspielen auch gleich Tennis und Fußball auf Schnee austragen."

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