Was ist Yukigassen?
Der Name setzt sich aus den japanischen Wörtern „Yuki" (Schnee) und „Kassen" (Schlacht) zusammen.
Entwickelt wurde die Sportart 1988 in der nordjapanischen Stadt Sōbetsu auf der Insel Hokkaido, wo jährlich die offizielle Yukigassen Weltmeisterschaft stattfindet. Inzwischen gibt es Yukigassen-Ligen in mehreren Ländern – und nun auch in Österreich.
Die Regeln: Strategie trifft Schnee
Yukigassen ist weit mehr als eine wilde Schneeballschlacht. Zwei Teams mit je sieben Spielern treten auf einem, 10 x 36 Meter, Spielfeld gegeneinander an. Jedes Team hat 90 vorgefertigte Schneebälle zur Verfügung – Nachproduzieren ist nicht erlaubt.
So funktioniert's:
Spielzeit: drei Runden à drei Minuten
Ziel: Gegnerische Fahne erobern oder alle gegnerischen Spieler ausschalten
Getroffene Spieler scheiden aus der Runde aus
Schutzwände auf dem Feld bieten taktische Deckung
Helmpflicht für alle Teilnehmer
Die Mischung aus Präzision, Schnelligkeit und Teamtaktik macht Yukigassen zu einem
Sport, der Zuschauer ebenso begeistert wie Teilnehmer.
Wintervergnügen für alle
„Was uns besonders gefällt: Yukigassen ist niederschwellig", erklärt Donabauer. „Man braucht keine jahrelange Erfahrung, keine teure Ausrüstung – nur Teamgeist und Schnee. Das macht die Sportart für Familien, Firmengruppen und Sportbegeisterte gleichermaßen attraktiv."
Nach dem erfolgreichen Premierenjahr 2024 hat Filzmoos nun ein permanentes Yukigassen-Spielfeld eingerichtet, das im Winter kostenfrei genutzt werden kann.
Internationale Österreichische Meisterschaft 2026
Am Samstag, 14. März 2026 wird Filzmoos erneut zum Schauplatz eines internationalen Yukigassen Turniers. Rund 30 Teams aus Österreich, Deutschland, Italien, Polen und Tschechien kämpfen um den begehrten Titel „Österreichischer Yukigassen-Meister" und ein Preisgeld von € 3.000,- für den Turniersieger.
Kurzentschlossene (Mindestalter 15 Jahre) können sich ab sofort zum Event anmelden und Teil des Schneeball-Spektakels werden.
Mit Yukigassen setzt Filzmoos einmal mehr auf Innovation im Wintertourismus und beweist, dass traditioneller Alpenwinter und moderne Sporttrends perfekt harmonieren können.